Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Mit Schweini und Co zur WM – ein Traum

Fußballweltmeisterschaft Mit Schweini und Co zur WM – ein Traum

Karsten Böth aus Fronhausen fliegt dank FFH mit der deutschen Nationalmannschaft zur WM nach Südafrika.

Voriger Artikel
Das "Bergdorf" verwöhnt seine Gäste
Nächster Artikel
Der heimische Ton im Kautest

Karsten Böth steht mit beiden Beinen fest im Leben. Seine Arbeit macht ihm sehr viel Spaß, doch darf die demnächst auch mal ruhen für ein wahrlich besonderes Fußballerlebnis.

Quelle: Götz Schaub

Fronhausen. Nur damit es jeder schon mal weiß, was die zukünftigen Fußball-Weltmeister nach dem Endspiel in Südafrika zu stemmen haben, wenn sie den Pokal in die Höhe recken: Es sind 6,175 Kilo.

Karsten Böth ist ein Glückspilz. Als der 26-jährige Fronhäuser im Radio von dem FFH-WM-Gewinnspiel erfuhr, war er von dem Preis so angetan, dass er einfach mal sein Glück probieren wollte. Und „peng“: Gewonnen!

„Dieser Preis ist für einen Fußballfan nicht mit Geld zu bezahlen“, sagt er. Ja, ganz recht. Es geht nämlich nicht nur um eine Reise zur Fußballweltmeisterschaft nach Südafrika, es geht dabei darum, mit der deutschen Nationalmannschaft zu reisen, ganz nah bei ihr zu sein. Hit Radio FFH sucht derzeit elf glückliche Hörer, die mit der Mannschaft – und damit sind tatsächlich „unsere Jungs“, also Bastian Schweinsteiger, Miro Klose, Marco Marin, Lukas Podolski und Co. gemeint – am 6. Juni im Lufthansa-Airbus 380 nach Südafrika fliegen.

Und mehr noch: Sie werden in Frankfurt das letzte Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina erleben und Tags zuvor beim offiziellen Abschlusstraining der Mannschaft dabei sein. Ein jeder darf dann auch mal die neue Nummer Eins im Tor aus elf Metern Entfernung testen. Was für eine Freude für Karsten Böth, der bis zu seiner schweren Fußverletzung 2006 selbst aktiv gegen den Ball trat - zuletzt für die FSG Südkreis, davor für Wehrda und in der Jugend für die SG Fronhausen und den VfB Marburg.

Der Weg ins Glück führt über eine simple Schätzfrage des Radiosenders. Am Montag um 7.38 Uhr trat er gegen Christina Petzold aus Pfungstadt im Radio an. FFH-Moderator Johannes Scherer stellte als Beckenbauer-Stimmenimitator die Frage: Wie schwer ist der WM-Pokal? Karsten Böth meinte sich erinnern zu können, den Wert schon einmal gehört zu haben. Deshalb sagt er: 4.275 Gramm. Seine Gegenspielerin entscheidet sich für 3.500 Gramm. Nun, wie eingangs bereits schon verraten ist der Pokal 6.175 Gramm schwer. Karsten Böth lag also mit den „75“ am Ende goldrichtig, machte ihn zwar um 2,1 Kilo leichter, lag aber deutlich näher dran und gewann diesen „Hammerpreis“.

von Götz Schaub

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr