Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Granate zur Polizei spaziert

Waffenfund Mit Granate zur Polizei spaziert

Großes Glück hatte ein Mann aus Niederweimar am Dienstag, als er eine gefundene Granate aus dem Wald mitnahm. Sie hätte auch explodieren können.

Voriger Artikel
Verunglückter Mopedfahrer auch noch bestohlen
Nächster Artikel
Was wollten die Täter an den Jalousien?

Diese Granate wurde in der Polizeistation Cappel abgegeben.

Quelle: Polizei Marburg-Biedenkopf

Niederweimar. Ein Mann aus Niederweimar hat am Dienstag einen merkwürdigen Fund gemacht – und noch merkwürdiger darauf reagiert. Wie die Polizei Marburg berichtet, war der Mann mit seinem Sohn im Wald von Niederweimar unterwegs und fand dort eine Granate. Der Mann wickelte den Sprengkörper in Zeitungspapier ein und brachte ihn anschließend zur Polizeistation nach Cappel. 

Zwar stellte der Kampfmittelräumdienst später fest, dass die Granate nicht mehr zündfähig war. Dennoch warnt Polizeisprecher Martin Ahlich: „Es hätte auch ganz anders ausgehen können!“ Für Laien sei anhand des äußerlichen Zustands von Sprengkörpern nicht ersichtlich, ob diese noch scharf sind oder nicht. „Auch nach Jahrzehnten kann ein Zünder noch intakt sein und das Teil zum Explodieren bringen. Deshalb sollten diese Gegenstände auf keinen Fall bewegt werden“, sagt Ahlich.

Bürger sollten sich in solchen Situationen laut Ahlich wie folgt verhalten: „Den Fundort sichern, die Polizei verständigen und den Gegenstand durch den Kampfmittelräumdienst abholen lassen – das ist der richtige Weg!“

von Tobias Kunz

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr