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Mehrgenerationenplatz soll am Ortseingang entstehen

Wolfshausen Mehrgenerationenplatz soll am Ortseingang entstehen

Nach dem Ausbau der B3 ist am Ortseingang Wolfshausen eine circa 3500 Quadratmeter große Fläche entstanden, über deren Nutzung aktuell beraten wird.

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Ausschussmitglieder und Bürgermeister Peter Eidam (2. von links) ließen sich von Dieter Happel (Mitte) die Wünsche zur Flächennutzung am Ortseingang in Wolfshausen erläutern. Foto: Schwalm

Wolfshausen. „Das, was beschlossen wurde, soll einmal begutachtet werden“, erklärte Hans Jakob Heuser, Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Planung, Energie und Umweltschutz der Gemeinde Weimar.

Während der achten Ausschusssitzung besichtigten einige der Mitglieder und Vertreter aller Fraktionen verschiedene Orte in der Gemeinde, die baulich verändert wurden oder werden sollen. Dazu gehört auch eine circa 3500 Quadratmeter große Fläche am Ortseingang von Wolfshausen, die aufgrund des Ausbaus der B3 entstand.

Vor Ort erläuterte Dieter Happel, Vorsitzender des Fördervereins für Bürgerhilfe Weimar, Gestaltungswünsche für diese Fläche.

Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins engagieren sich seit 2011 in vier Projektbereichen für die Gestaltung der Gemeinde. Die Projektgruppe „Grün und Natur“ kümmert sich um die Nutzungsplanung der alten Straßenbrache B3. „Die Wolfshäuser wünschen sich mehrheitlich einen Mehrgenerationenplatz“, sagte Happel. Damit soll für die Gemeinde Weimar ein Platz für alle Altersgruppen zum gemeinsamen Bewegen, Feiern und Spielen geschaffen werden.

„Der Flächennutzungsplan ist bereits auf den Weg gebracht“, sagte Heuser, denn die Wolfshäuser wünschen sich laut Happel, „dass es voran geht“. Der Vereinsvorsitzende äußerte außerdem den Wunsch, dass Voraussetzungen geschaffen werden, die es ihnen ermöglichen, ihre Ideen zu einem großen Anteil in Eigenleistung umzusetzen. Bürgermeister Peter Eidam sicherte ihnen Unterstützung zu. Allerdings muss noch abgewartet werden, ob ein interessierter Investor die Erschließungskosten für die andere Hälfte der Fläche übernimmt. Je nach Entscheidung müsste der Flächennutzungsplan noch einmal geändert werden.

von Simone Schwalm

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