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Südkreis Margeriten, Gelbklee und Bibernelle
Landkreis Südkreis Margeriten, Gelbklee und Bibernelle
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18:01 03.04.2014
Direkt an der L 3125 sowie am Radweg liegt die Streuobstwiese, die im Sommer ein Meer von wilden Blumen bieten soll. Friedhelm Maikranz, Bürgermeister Andreas Schulz, und Ortsbeiratsmitglied Ingrid Schütz freuen sich darauf. Quelle: Martina Becker
Wermertshausen

Der Boden wurde analysiert, die dazu passende Blumenmischung ausgesucht und auch die ersten Vorarbeiten für das blumige Vorhaben sind geleistet. Die Idee kam von Ortsvorsteher Friedhelm Maikranz.

Damit schaffe er eine Weiterentwicklung der bisherigen Verschönerungsmaßnahmen in der Gemeinde, lobte Bürgermeister Andreas Schulz das Vorhaben. Mit Blumen begrünt, wurden bisher beispielsweise schon Verkehrsinseln. Eine Blumenwiese auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern ist eine andere Hausnummer. Damit diese Vorhaben gelingt, bekam Maikranz Unterstützung von der Naturschutzbehörde.

„So einfach mal ein bisschen Blumensamen ausstreuen, das klappt nicht“, erkläre Maikranz. Es bedurfte zuvor eines Bodengutachtens, anhand dessen die passende Blumenmischung ausgesucht wurde. Auf den Wermertshäuser Boden passt am besten die „Wildblumenmischung“. Insgesamt bezuschusste die Behörde das Vorhaben mit 686 Euro.

Dieser Betrag beinhaltet das Gutachten, die Beratung und den Samen. Die gesamten Projektkosten schätze der Bürgermeister auf 1500 Euro. Vorarbeiten für die Einsaat wurden von der Dorfgemeinschaft bereits geleistet. Es wurde das Gras gemäht und der Boden für die Saat, die jetzt im April erfolgen soll, gelockert. Wenn alles gut geht und auch die Bewässerung klappt, sofern es nicht ausreichend regnet, wird sich am Ortseingang von Rüddingshausen kommende dem Betrachter ein Blütenmeer von Margeriten, kleiner Bibernelle, gewöhnlichem Ferkelkraut, Wiesenkümmel und vielen Blüten mehr bieten. „Damit sich das überdimensionale Blumenbeet auch wirklich optimal entfalten kann, muss es mit dem Einsetze der ersten Blüten noch einmal gemäht werden“, erklärte Maikranz. Das Ganze verfolge nicht nur den Zweck, Spaziergängern, Rad- oder Autofahrern einen „einladenden“ Anblick zu bieten. „Wir denken dabei auch an die Bienen und Insekten, die heutzutage in den Feldgemarkungen viel zu wenige Blüten finden.

von Martina Becker

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