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Lust auf Fitness macht Schule in den Ferien

Sportabzeichen Lust auf Fitness macht Schule in den Ferien

Zum sechsten Mal hat die Freiwillige Feuerwehr Ebsdorfergrund in den Sommerferien die Abnahme des Deutschen Jugendsportabzeichens organisiert. Mit etwa 60 Teilnehmern gab es einen Rekord.

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Niklas Kraus (von links), Torben Kraus und Carlo Zick legen sich hier ins Zeug. Ihnen machte das sportliche Angebot in den Ferien sichtlich Spaß.

Quelle: Heiko Krause

Heskem. „Es hat sich wohl rumgesprochen“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Marcell Büttner, selbst Sportübungsleiter, nicht ohne Stolz. Was beim ersten Mal mit fünf Jugendlichen begonnen habe, habe sich zu einer kleinen Erfolgsgeschichte entwickelt. Das Angebot richte sich in erster Linie an die 120 Mitglieder der Jugendfeuerwehren, aber auch andere Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren hätten teilgenommen.

So auch Niklas Kraus, Torben Kraus und Carlo Zick aus dem nicht fernen Ginseldorf. Sie seien ausschließlich aus Spaß dabei, betonten die drei am letzten Übungstag. Sport würden sie immer gerne machen. Eigentlich spiele er Tischtennis, so Torben, aber auch im Weitsprung sei er sehr gut, da schaffe er 3,33 Meter.

Sechs Wochen lang ging es jeden Montagabend anderthalb Stunden auf dem Sportgelände bei der Gesamtschule zur Sache. Die Idee sei daraus erwachsen, dass die Feuerwehr Ebsdorfergrund seinen Einsatzabteilungen bereits seit über zehn Jahren Sportangebote mache, berichtete Büttner. Bis zu dreimal die Woche würden sich die Kameraden neben dem normalen Dienst fit halten. „Fitness gehört zur Feuerwehr, sonst macht das ganze ja keinen Sinn“. Und dies, so Büttner, müsse auch den Jugendlichen vermittelt werden. Viele Jugendleiter der Ortsteilwehren seien mit gutem Beispiel vorangegangen und so hätten auch etwa 15 Erwachsene das Sportabzeichen abgelegt.

Die meisten würden das Abzeichen auch bestehen, angeboten würden alle möglichen Disziplinen, auch das Schwimmbad stehe zur Verfügung. Schließlich gelte es, fünf Kategorien, Schwimmen, Springen, Werfen, Sprinten und Ausdauer, zu bewältigen.

Wegen des guten Zuspruchs habe man von der Tradition absehen müssen, die Abzeichen im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Wehren aus dem Ebsdorfergrund zu verleihen, das sei einfach zu voll geworden. Jetzt veranstalte man eben einen Sportlerball. Hier gebe es auch noch andere Auszeichnungen, denn es gebe weitere Möglichkeiten der Betätigung, wie beispielsweise ein Laufabzeichen. Zusätzlich habe man ein eigenes Abzeichen für die kleineren Kinder ab drei Jahren entwickelt.

„Der Hintergedanke ist immer, am Ball zu bleiben“, so Büttner abschließend. Möglich sei die große Abnahme aber nur, weil alle gut zusammenarbeiteten, die Wehren hätten inzwischen drei abnahmeberechtigte Übungsleiter und auch die Gemeinde unterstütze die Aktion vorbildlich.

von Heiko Krause

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