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Lückenschluss für 1,1 Millionen Euro

Hachborn Lückenschluss für 1,1 Millionen Euro

2,5 Kilometer Radweg verbinden jetzt nicht nur die Gemeinden Ebsdorfergrund und Fronhausen, sondern schaffen auch neue Dimensionen für den Verkehr.

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Am Freitag wurde der lang ersehnte Radweg zwischen Hassenhausen und Hachborn durch Vertreter des Landes, der Gemeinden, des Kreises sowie vieler Bürger eingeweiht.

Quelle: Martina Becker

Hassenhausen/Hachborn. Es war schon eine ziemliche Warterei, bis der Radwegelückenschluss zwischen Hassenhausen und Hachborn Wirklichkeit wurde. Schon 1994 hatten Bürgermeister Andreas Schulz und Willi Kunze, Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Marburg nach einer Lösung für die Strecke gesucht. Daran erinnerte sich der Bürgermeister Ebsdorfergrunds noch gut.

„Naturschutzrechtliche Gründen und private Interessen gaben aber einer kostengünstigeren Lösung entlang dem Wald keine Chance“, berichtete Kunze. Er hielt stellvertretend für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung die Eröffnungsrede zur offiziellen Verkehrsfreigabe. Diese fand mit rund 50 Personen in Hassenhausen statt.

Der Amtsleiter informierte, dass die insgesamt 2,5 Kilometer lange und 2,25 Meter breite Strecke für 1,1 Million Euro realisiert wurde. Der Bau hatte insgesamt sieben Monate gedauert. In dieser Zeit habe es noch eine recht spontane „Optimierung“ der Trasse gegeben.

„Wir wollten nicht, dass dieser Radweg, der entlang des einstigen Handelsweges Lange Hessen geht zum buckligen Hessen wird“, scherzte Kunze. Daher verlaufe die Strecke jetzt ohne Hügel auf gleichem Niveau wie die Landesstraße L 3048.
Dr. Karsten McGovern, erster Beigeordneter des Landkreises, betonte, dass der Lückenschluss eine Attraktivitätssteigerung im Radwegenetz des Landkreises sei und dem Tourismus Aufwind gebe.

Fronhausens Bürgermeister Reinhold Weber betonte, dass mit diesem Bau eine hochgradige Gefahrensituation endlich zu den Akten gelegt werden könne. „Es war unverantwortlich die Radfahrer auf der Landstraße fahren zu lassen“, so Weber.

von Martina Becker

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