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Krippenspiel mit einem mürrischen Esel

Niederweimar Krippenspiel mit einem mürrischen Esel

Die Kinder der Grundschule Niederweimar gestalteten kurz vor Ferienbeginn gemeinsam mit Pfarrer Alexander Bartsch einen unterhaltsamen Gottesdienst. Auch Schulleiterin Dörte Schönherr wirkte mit – als mürrischer Esel.

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Schulleiterin Dörte Schönherr (links) übergab einen Scheck über 1.300 Euro an Pfarrer Alexander Bartsch.

Quelle: Stefan Weisbrod

Niederweimar. Plötzlich war großer Trubel in seinem Stall. Dem Esel – beim Krippenspiel der Mädchen und Jungen aus der Jahrgangsstufe drei der Niederweimarer Grundschule in der Rolle des Erzählers – wollte das so gar nicht gefallen, schließlich war es mit der Ruhe vorbei.

Ein Pärchen war nach Bethlehem gekommen, fand kein Hotelzimmer und kam schließlich in seinem Stall unter. Zu allem Überfluss brachte die Frau dort auch noch ein Kind zur Welt, dass – zum Ärgernis des von Schulleiterin Dörte Schönherr gesprochenen Esels – eine Menge Besucher anzog.

Der Esel habe erst später verstanden, was in seinem Stall passiert ist, sagte Pfarrer Alexander Bartsch während des Gottesdienstes im Niederweimarer Gemeindezentrum mit den Grundschülern. „Der Heiland“ kam in einem ganz einfachen Stall zur Welt, nicht in einem Schloss.“ Der „Retter der Welt“ wurde geboren – und diese Nachricht sei weitergegeben worden. „Heute können wir das ‚Licht der Welt‘ weitergeben, wenn wir anderen helfen und für sie da sind“, fand er den Übergang zur Übergabe einer Spende.

Einen Schenk über 1.300 Euro überreichte Schulleiterin Dörte Schönherr während des Gottesdienstes an den Pfarrer. Mit dem Geld, das im Sommer beim Schulfest eingenommen und beim Begrüßungsgottesdienst für die Erstklässler gesammelt wurde, werden Straßenkinder in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba unterstützt, erklärte Bartsch. Damit werden sechs äthiopische Kinder ein volles Jahr lang genug zu essen haben, können zur Schule gehen und medizinisch behandelt werden.

von Stefan Weisbrod

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