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Südkreis Klares Bekenntnis zur „Zeiteninsel“
Landkreis Südkreis Klares Bekenntnis zur „Zeiteninsel“
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18:05 24.05.2013
Niederweimar

„Die SPD ist bereit für dieses Wagnis“, sagte Fraktionschef Stephan Wenz. Jost Kisslinger, Fraktionschef der CDU ergänzt: „Die Zeiteninsel ist eine einmalige Chance, die uns direkt vor die Füße gefallen ist.“ „Zum Erfolg müssen entsprechende Info-Kampagnen gestartet werden“, sagt Reinhard Ahrens von den Grünen. Christian Fischer von der FDP betonte entschieden: „Wir wissen nicht, wo die Reise genau hin geht, aber wir werden das Projekt unterstützen.“

Gerne hätten auch die Freien Bürger ähnliches gesagt. Deren Fraktionschef Hans Jakob Heuser machte deutlich: Wir sind für die Zeiteninsel, aber. - Mit „aber“ erinnerte er an die finanziell prekäre Lage der Gemeinde. Eine Lage, die so ernst sei, dass man sich dreimal überlegen müsse, für was man sein Geld ausgebe.

Letztendlich sind sich aber alle sicher, dass das Projekt „Zeiteninsel“ alles andere ist als die Vision eines Fantasten. Mittlerweile stehen so viele Menschen dahinter, die auch Ideen entwickeln werden, wie das Projekt in schwarze Zahlen gebracht werden kann. Weimars Bürgermeister Peter Eidam zeigte sich zuversichtlich, weil man auch von der Sache überzeugte Partner an der Seite habe, etwa die Stadt Marburg und den Landkreis Marburg-Biedenkopf. „Die Stadt Marburg hat erkannt, dass die Zeiteninsel von großer Bedeutung für die Region ist. Hier findet eine einzigartige Form der interkommunalen Zusammenarbeit statt.“ Lydia Schneider von den Grünen gab die Marschrichtung vor: „Wir wollen den Blick auf die positiven Dinge konzentrieren. Ich hebe heute Abend meine Hand mit Freude für die Zeiteninsel.“ Für die Zeiteninsel heiß konkret, dass die Gemeindevertretung den Beitritt der Gemeinde Weimar zur Genossenschaft „Zeiteninsel - Archäologisches Freilichtmuseum Marburger Land eG“ beschließt. Zudem verpflichtet sich die Gemeinde, zusammen mit der Stadt Marburg und dem Landkreis die vom Land geforderten zehn Prozent der Gesamtinvestition aufzubringen. Damit steht der Realisierung des Museums, das auch Lehr- und Lernort sein wird, nichts mehr im Wege. Ein erneuter Besuch der Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann Anfang Juni ist bereits terminiert. Bis 2016 soll das Museum in all seinen Teilen fertiggestellt sein.

von Götz Schaub

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