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Kindergarten, zweiter Discounter und Seepark

Bürgermeister-Direktwahl Kindergarten, zweiter Discounter und Seepark

Bürgermeister-Direktwahl in Weimar: Volker Muth und Peter Eidam nehmen Stellung zur Entwicklung des Ortsteils Niederweimar.

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Die Bürgermeister-Direktwahl in Weimar beginnt.

Quelle: Götz Schaub

Weimar. Beginn unserer neuen Reihe zur Bürgermeister-Direktwahl in Weimar.

1. Wie man so hört, stößt der neu gebaute Kindergarten in Niederweimar schon jetzt an seine Grenzen. Wie wollen Sie als Bürgermeister darauf reagieren?

Peter Eidam: Vorab unterstelle ich, dass dies, was Sie gehört haben, Fakt ist und ich am Freitag um 15.41 Uhr Bürgermeister geworden bin. Wir haben momentan 15.42 Uhr. Spätestens in fünf Minuten bin ich im Kindergarten und lasse mir die Situation von den Kindergärtnerinnen genau erläutern. Sollten die Kapazitäten wirklich schon am Donnerstag ausgeschöpft sein, muss ein Notfallplan mit dem Kindergartenträger, der evangelischen Kirche Niederweimar, entwickelt werden.

Sollte sich herausstellen, dass man gegebenenfalls in den nächsten Wochen beziehungsweise Monaten an die Kapazitätsgrenze gelangt, gilt es, eine genaue und weitsichtige Bedarfsanalyse durchzuführen und den Kindergartenträger von Anfang an jeglicher Beziehung in die Gespräche einzubinden. Vollmundig einen weiteren Ausbau des Kindergartens zu versprechen, wäre unseriös. Die Verantwortlichen der evangelische Kirche Niederweimar sind kompetente Ansprechpartner, mit denen alle Eventualitäten besprochen und Lösungsansätze zielorientiert vereinbart werden können. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam auch kurzfristig eine Lösung finden werden.

Volker Muth: Meine ehrliche Antwort kann zu dieser Frage eigentlich nur lauten, dass ich mich darüber freue – denn dies bestätigt die Planung und das innovative Konzept des Kiga-Neubaus, da sich trotz der damals in der Gemeindevertretung sehr kontrovers geführten Diskussion um einen vier- beziehungsweise fünfgruppigen Kindergarten meine Situationseinschätzung als richtig erwiesen hat. Schlussendlich ist der Neubau eines für fünf Gruppen ausgerichteten Kindergartens die richtige Entscheidung gewesen. Besonders die Erweiterung des Angebotes bezüglich Öffnungszeiten, Mittagessen und Anbindung an die Grundschule, erweisen sich als zeitgemäß und lassen erkennen, wie attraktiv dieses innovative Konzept ist und Weimar unter anderem als familienfreundliche Gemeinde charakterisiert. Daher arbeite ich bereits gemeinsam mit Gemeindevorstand und Träger an der Frage einer möglichen räumlichen Erweiterung, die aufgrund der großen Nachfrage notwendig wird. Zurzeit diskutieren wir im Gemeindevorstand und mit dem Träger die Erweiterungsmöglichkeiten intensiv und erarbeiten Lösungsansätze mit der jeweiligen Kostenschätzung.

von Götz Schaub

Die weiteren Fragen und Antworten lesen Sie in der gedruckten OP.

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