Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Kinder müssen im Januar umziehen

Kinder müssen im Januar umziehen

Der Niederwalgerner Kindergarten soll bereits in Kürze saniert werden. Gerechnet wird dafür mit Kosten in Höhe von 168.000 Euro. Bürgermeister Volker Muth spricht sich jedoch für eine grundlegende Sanierung aus.

Voriger Artikel
B 3 ist ab Freitag Mittag wieder frei
Nächster Artikel
Eine Hexe besucht Herrn Bombelmann

Ein Teil der Mehrkosten für eine grundhafte Sanierung des Niederwalgerner Kindergartens könnte durch den Erlös aus dem Verkauf eines kleinen, direkt an das Kindergartengelände angrenzenden Hauses (rechts im Bild) finanziert werden.

Quelle: Stefan Weisbrod

Niederwalgern. Weitere rund 185.000 Euro würde die umfangreichere Sanierung des Kindergartengebäudes kosten, erklärte Muth gegenüber der OP. Dennoch würde er es begrüßen, wenn das Geld nun investiert würde. So könnte der Kindergarten in einen „vernünftigen Zustand“ versetzt werden. „Günstiger als jetzt kriegen wir das nicht mehr“, meinte das Gemeindeoberhaupt.

Die bereits beschlossene Sanierung des Kindergartens soll aus Mitteln des Konjunkturpakets finanziert werden und steht ganz oben auf einer Proritätenliste, darauf hatten sich Gemeindevorstand und -vertretung im Frühjahr verständigt. 170.000 Euro waren für den Kindergarten vorgesehen, die geprüften Kosten lägen nun bei 168.000 Euro, erklärte Muth. Damit könnten unter anderem Wasserleitungen isoliert, Fenster und Türen ausgetauscht sowie das Dach gedämmt werden.

Muth würde sich jedoch wünschen, dass beispielsweise auch der Fußboden im Erdgeschoss ausgetauscht und eine Fußbodenheizung eingebaut wird, Sanitäranlagen ausgetauscht und die Decke mit einem Schallschutz ausgestattet wird.

Dass die grundlegende Sanierng sinnvoll sei, meinten am Montag im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss die Vertreter aller Fraktionen. Offen ist jedoch, woher die zusätzlich nötigen 185.000 Euro kommen sollen. Möglich sei, weiter unten auf der Prioritätenliste stehende Maßnahmen zu streichen. Betroffen wären davon vorgesehene Arbeiten an den Bürgerhäusern in Oberweimar und Wenkbach. „Ich halte es aber für unerlässlich, dass diese Maßnahmen umgesetzt werden“, machte Muth seine Meinung im Gespräch mit der OP deutlich und nannte eine Alternative: Das Geld könne durch den Verkauf zweier im Gemeindebesitz befindlicher Häuser zusammenkommen.

von Stefan Weisbrod

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr