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Kerzenmeer und weihnachtlicher Klang

Fronhausen Kerzenmeer und weihnachtlicher Klang

Weihnachtliche Musik und Gesang erfüllten am Sonntagabend die evangelische Kirche in Fronhausen. Viel Applaus war der Lohn für die besinnliche musikalische Einkehr.

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Der evangelische Kirchenchor Fronhausen (oben) sang unter anderem das Lied „Tochter Zion“, der Frauensingkreis den Gospel „Whisper, whisper“.Fotos: Martina Becker

Fronhausen. Eine voll besetzte Kirche, wie man es wahrscheinlich nur von Heiligabend kennt, brachte die Wertschätzung des Publikums zu dieser Veranstaltung zum Ausdruck. Sie ist seit Jahrzehnten ein festes Ritual am dritten Advent. Wer am Sonntagabend noch nicht in Weihnachtsstimmung war, konnte sich solcher Gefühle am Ende ganz bestimmt nicht erwehren.

Ausrichtender Chor war in diesem Jahr der evangelische Kirchenchor Fronhausen. Als Bühne diente der Altarraum, den ein Meer von funkelnden Kerzen zierte. „Weihnachten ist der Sieg des Lichtes über die Finsternis“, sagte Fritz Prediger in seiner Begrüßungsrede. Denn mit Weihnachten wird die Zeit eingeläutet, an der die Tage wieder länger werden, erinnerte der Vorsitzende des Kirchenchors. Dieses Thema griff der MGV 1873 Fronhausen mit dem Lied „Wintersonnenwende“ gefühlvoll auf. Mitgebracht hatte jeder Chor zwei Stücke. Der Frauensingkreis brillierte mit dem Gospel „Whisper, whisper“. Mit der Motette „Fürchtet euch nicht“ brachte der Chor der Chrischona-Gemeinden den Flair großer Konzertsäle nach Fronhausen. Erfrischend sangen die Mädchen des Kinderchors des Frauensingkreises.

Wenn ein Lied bei einem weihnachtlichen Konzert nicht fehlen darf, ist es „Tochter Zion“. Mit diesem Klassiker erfreuten die Gastgeber. Wem Posaunenmusik am Herzen liegt, der war ebenfalls bestens aufgehoben. „25 Bläserstimmen, das hat schon was“, sagte Prediger. Womit er ganz sicher recht hatte, denn die beiden Chöre, der evangelische Posaunenchor Fronhausen und der Posaunenchor der Chrischona-Gemeinde, sorgten für ergreifende Klangerlebnisse, etwa mit dem „Weihnachtsmarsch“ oder dem „Böhmischen Wintermärchen“. Die Zuhörer durften das Konzert ein Stück weit mitgestalten. Unter Begleitung des Posaunenchores wurde mehrfach auch gemeinsam gesungen.

von Martina Becker

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