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„Jetzt seid ihr welche von uns“

Weimar geht baden „Jetzt seid ihr welche von uns“

Was sich zunächst wie der Untergang einer Gemeinde anhört, soll das Gemeinschaftsgefühl aller Ortsteile stärken: Weimar geht am 10. Juni „baden“.

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Peter Eidam (von links), Günter Gerkau und Alexander Bartsch freuen sich auf die Veranstaltung. Foto: Simone Schwalm

Weimar. „Uns ist es wichtig, eine gemeinsame Veranstaltung für alle Mitbürger anzubieten“, betonte Pfarrer Alexander Bartsch.

Gemeinsam mit dem Weimarer Bürgermeister Peter Eidam und Seeparkbetreiber Günter Gerkau gestaltet er die Veranstaltung „Weimar geht baden“, die am 10. Juni im Seepark Niederweimar stattfindet.

Die Idee, für alle Weimarer wieder einmal eine gemeinsame Veranstaltung anzubieten, entstand bereits im vergangenen Jahr. „Damit soll das Gemeinschaftsgefühl aller Weimarer Ortsteile gestärkt werden“, erklärte Eidam das Ziel der Aktion.

Der Programmablauf sei gezielt „kreativ und offen“ gehalten, um die Besucher mit den Angeboten auch zu überraschen. Einige Programmpunkte stehen jedoch bereits fest.

Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr mit einem Zeltgottesdienst direkt am See, der musikalisch begleitet wird. „Die Posaunenchöre der vier großen Kirchengemeinden werden versuchen, gemeinsam ein großes Konzert zu geben“, verriet Bartsch. Außerdem werde der Evangelische Kindergarten „Abenteuerland“ aus Niederweimar den Gottesdienst mitgestalten.

Der Gesangverein „Klangfarben Weimar“ wird für den musikalischen Übergang vom Gottesdienst zum Fest sorgen, wie Uwe Hahn, Gemeindevorstand, mitteilte.

Zum Fest gehören eine Wakeboard-Vorführung heimischer Titelträger und verschiedener Prominenter, etwa des ehemaligen Weltmeisters Moritz Petri und der ehemaligen Weltmeisterin Pauline Dyrschka. „Auch Anna-Laura Brabänder wird da sein“, kündigte Gerkau an.

Einen weiteren Höhepunkt stellt das „Neubürgertunken“ dar. „Damit ist keine Taufe gemeint“, betonte Eidam. Die Weimarer Neubürger sollen durch diese Aktion in ihrer neuen Heimatgemeinde begrüßt werden. Hierfür wurden rund 100 Neubürger angeschrieben, die im vergangenen Jahr in die Gemeinde gezogen sind.

Ein gemeinsamer „Wasserjump“ rundet diesen Programmpunkt ab. „Möglichst viele sollen zusammen auf Kommando des Bürgermeisters ins Wasser springen“, erklärte Gerkau. „Damit wollen wir den Zugezogenen symbolisieren: Jetzt seid ihr welche von uns“, ergänzte Hahn.

Ebenfalls ist für ein gemeinsames Essen, bestehend aus Würstchen, Gulaschkanone und Steaks, gesorgt.

Nun brauchen die Veranstalter nur noch gutes Wetter.

von Simone Schwalm

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