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„Je mehr mitmachen, um so billiger wird es“

Initiative Bioenergie Fronhausen „Je mehr mitmachen, um so billiger wird es“

Die Initiative Bioenergie Fronhausen verfolgt ehrgeizige Ziele: Sie will möglichst schon bis Ende 2010 einen Großteil des Ortes mit erneuerbaren Energien versorgen.

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Rund 120 Besucher informierten sich im Bürgerhaus Fronhausen über die Absicht, ihren Ort künftig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Quelle: Matthias Mayer

Fronhausen. Das sagte Thilo Finger am Donnerstagabend bei einer Informationsveranstaltung der Initiative, die in eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl mit dem Thema „Die Energiewende – Chancen und Risiken“ eingebettet war.

Der Anfang auf dem Weg zum Bio-Energiedorf Fronhausen ist gemacht. Gut 150 Hausbesitzer mit mehr als 250 Wohnungen haben ihr Interesse an dem Anschluss an das geplante Nahwärmenetz bekundet. Gespeist wir das Nahwärmenetz durch die Abwärme einer geplanten Biogasanlage, die jährlich vier Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen soll. Diese wiederum wird gespeist durch Gülle, Mist und Silageprodukte der heimischen Landwirte. Kältespitze im Winter sollen durch zwei Holzhackschnitzel-Heizwerke abgefangen werden. Die Initiative verspricht, dass die von einer Genossenschaft zu betreibende Anlage die Heizkosten der Nutzer deutlich senken werden.

Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen, und so erhofften sich 120 Besucher im Fronhäuser Bürgerhaus Informationen durch die geladenen Fachleute Thomas Krause und Volker Klös. Krause, Vorstandsmitglied der Hessenrohstoffe und Vorstand eines Planungsbüros, lobte den Ansatz der Initiative, denn das Energieversorgungsszenario der Zukunft sei dezentral. Mit der Anlage bleibe die Wertschöpfung aus der Energie im Ort, das bringe Arbeitsplätze und Wachstum.

von Matthias Mayer

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