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Südkreis „Hessens schärfstes Bike“ parkt in Dreihausen
Landkreis Südkreis „Hessens schärfstes Bike“ parkt in Dreihausen
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20:02 03.04.2012
So stellte Lars Debelius sich und seine Suzuki zur Abstimmung und gewann den Titel „Hessens schärfstes Bike“. Quelle: Eva Baum

Dreihausen. Pünktlich zur neuen Motorradsaison suchte der Radiosender „Radio Bob“ gemeinsam mit BMW das „schärfste Bike“ in Hessen.

Lars Debelius aus Dreihausen machte mit und gewann.

Seine Nichte Eva Baum setzte den 35-Jährigen und seine Suzuki VZR 1800 vor dem Clubhaus des Dreihäuser Motorradclubs MC Avalons in Szene.

Mit den Fotos bewarb Debelius sich und stellte sich bei der Internet-Abstimmung zur Wahl. Die Hörer konnten wählen, welches Bike sie am schärfsten finden – unter den fast 40 Teilnehmern tat Debelius sich als eindeutiger Sieger hervor: Bereits drei Tage vor Ende der Abstimmung hatte er mehr als 55 Prozent der Stimmen ergattert.
Mitgemacht hat Debelius nur aus Zufall. Seine Nachbarin hatte von dem Wettbewerb erfahren und ihm einen Link zu der Internetseite von Radio Bob geschickt. Spontan entschied der 35-Jährige, sich und seine Suzuki, Baujahr 2011, zu präsentieren. „Dabei finde ich, dass weitaus schönere Motorräder dabei waren“, gibt sich der Dreihäuser bescheiden über den Sieg.

Weil er jetzt Hessens schärfstes Bike fährt, darf er an einer Motorradtour bis Polen teilnehmen. Die Tour fährt Debelius aber nicht auf seiner eigenen Maschine: Er darf sich eine BMW aussuchen und ein ganzes Wochenende damit fahren. „Details kenne ich aber noch nicht.“ Da will Debelius sich überraschen lassen.
Seine 350 Kilo schwere Maschine hat der Dreihäuser erst seit dem vergangenen Jahr. Vorher hatte er schon andere Motorräder, aber diese Suzuki hatte es ihm gleich angetan, als er das erste Mal darauf saß: „Ein Freund hat das gleiche Modell. Die bin ich einmal gefahren und auf den Geschmack gekommen.“ Daher sollte das nächste Motorrad ein Chopper sein. Seine Suzuki ist längst kein Modell von der Stange mehr: „Ein paar Sachen habe ich schon dran gemacht“, erklärt er. Regelmäßig treffe er sich mit seinen Motorradfreunden von den Avalons und zusammen schrauben sie dann an ihren Maschinen herum. Debelius fährt seit 17 Jahren Motorrad – einfach, um abzuschalten: „Es ist toll. Du setzt dich auf dein Motorrad und fährst einfach wohin, weißt aber selbst noch nicht, wo es hin geht“, schwärmt er von seinem schnellen Hobby.

von Patricia Kutsch