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Herrmann steht Weimars Wehren vor

Gemeindebrandinspektor Herrmann steht Weimars Wehren vor

Markus Herrmann bleibt weitere fünf Jahre Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Weimar. Er wurde bei der Hauptversammlung der Einsatzabteilungen der Ortsteilwehren am Freitagabend im Amt bestätigt.

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Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann (links), Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (von rechts) und Bürgermeister Voker Muth ehrten zahlreiche Feuerwehrleute.

Quelle: Stefan Weisbrod

Roth . Von 98 stimmberechtigten aktiven Feuerwehrangehörigen stimmten in geheimer Wahl 80 für den einzigen Kandidaten, 16 kreuzten allerdings „Nein“ an, zwei enthielten sich. Herrmann ließ sich von den Nein-Stimmen nicht beirren und dankte „für das in mich gesetzte Vertrauen“.
Bereits zuvor hatte der Gemeindebrandinspektor die Möglichkeit genutzt, in seinem Jahresbericht auf seine erste fünfjährige Amtszeit zurückzublicken. Er habe die Arbeit seines Vorgängers Wolfgang Seibel fortgeführt, meinte er: „Die im bestehenden Bedarfs- und Entwicklungsplan vorgesehenen Ersatzbeschaffungen konnten alle in den letzten fünf Jahren realisiert werden.“
Im vergangenen Jahr wurden die Einsatzkräfte zu 36 Einsätzen gerufen, erklärte der Gemeindebrandinspektor. Dabei handelte es sich um 13 Brandeinsätze, darunter sechs Flächenbrände, sowie 23 Hilfeleistungen inklusive neun Verkehrsunfällen. „Leider war auch im Jahr 2009 wieder ein Verkehrstoter zu beklagen“, berichtete Herrmann. 13 verletzte Personen seien aus Fahrzeugen gerettet worden. Ein ungewöhnlicher Einsatz sei die Rettung eines Jungen aus lebensgefährlicher Lage im November gewesen. Dem schnellen Eingreifen von Thomas Bamberger und Hans-Anton Peil, die dafür ausgezeichnet wurden, sowie eines dritten Kameraden sei es zu verdanken, dass der unbewusst aus einem Fenster gestiegene Junge nicht abstürzte.

von Stefan Weisbrod

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