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Heiße Rhythmen für den guten Zweck

Peru-Abende Heiße Rhythmen für den guten Zweck

Zarte Flügelklänge, rockiger Sound und heißer Reggae. Für den Peru-Abend legten sich die Schüler der Gesamtschule Niederwalgern voll in die Saiten und bewiesen ihr musikalisches Talent.

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Der Zikus „Kunterbunt“ begeisterte das Publikum in kunterbunten Kostümen.Fotos: Ina Tannert

Niederwalgern. Abwechslungsreich gestaltete sich die festliche Veranstaltung, die aufgrund der großen Resonanz der Besucher auf zwei Abende aufgeteilt wurde.

Rund 200 Schüler brachten Leben auf die Bühne des Musik- und Kulturhauses. Klangstarke Musik- und Gesangseinlagen wechselten sich mit moderner Tanz-Choreographie ab. Unter anderem brachte die singende Vocalcoaching-AG sowie mehrere musizierende Praxis- und Arbeitsgruppen der Schule, ausgerüstet mit Gitarre, Trommel, Klavier und Blasinstrumenten, den Saal mehrfach zum Beben.

Auch das Schwarzlichttheater vom Schülerzirkus „Kunterbunt“ erntete großen Beifall.

Das Interesse war groß, jeweils mehr als 400 Gäste füllten an beiden Abenden die Zuschauerreihen. Das Publikum würdigte die abwechslungsreiche Show mehrfach mit donnerndem ­Applaus.

Besonders gut kam bei den Gästen die große Versteigerungsaktion der Schüler für den guten Zweck an. Sie boten kleine Dienstleistungen wie Babysitten, Hundebetreuung, Straße fegen oder Nachhilfe an.

An mehreren Verkaufsständen gab es zahlreiche Töpfer- und Strickwaren, Schmuck und Spielzeug im peruanischen Stil. Viele Gäste nutzten das Angebot, um noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu ergattern. Der Peru-Abend wird traditionell alle zwei Jahre von der Schule veranstaltet. Während eines festlichen Abends werden Spenden für das langjährige Schulprojekt in Peru gesammelt. Der Erlös der Veranstaltung wird für soziale Zwecke verwendet. Seit 1994 fördert die Schule verschiedene Projekte in dem südamerikanischen Land, hat in der bergigen Wüstenregion in den Anden einen Kindergarten gebaut und unterstützt die dortige Bevölkerung. Die Schule kümmert sich vor Ort um die Versorgung der etwa 50 Kinder, organisiert deutsche Patenschaften, baut Hütten für die Bewohner und hilft ihnen im alltäglichen Leben in der kargen, verarmten Region des Landes.

„In Chosica kennt jeder Niederwalgern“, erklärte die ehemalige Lehrerin Gudrun Werding, die jedes Jahr vor Ort die laufenden Projekte betreut.

1300 Euro kostet das Projekt jeden Monat. Daher ist die Schule auf Spenden angewiesen, um die Hilfe fortführen zu können. Die Unterstützung der Gäste war groß, insgesamt konnte die Schule Spenden in Höhe von rund 3300 Euro für Peru sammeln.

von Ina Tannert

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