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Heimische Firmen helfen bei Ausbau des Kreisels

Verkehrssicherheit Heskem Heimische Firmen helfen bei Ausbau des Kreisels

2012 könnte aus dem provisorischen Kreisverkehrsplatz vor Heskem ein „einladendes“ Entree in alle Richtungen des Ebsdorfer Grunds werden. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat dafür „alle“ Vorarbeiten geleistet.

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Der provisorische Kreisel in Heskem ist von einer optimalen Verkehrssicherheit weit entfernt.

Quelle: Martina Becker

Heskem. Drei Tote und zwei Schwerverletzte machten 2003 ein rasches Handeln und die Entschärfung des Unfallschwerpunktes möglich. Anstelle der gefährlichen Kreuzung wurde das jetzige Provisorium errichtet.

Dass dieses „endlich“ endausgebaut wird, dafür setzt sich Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz ein. „Ich fordere, dass 2012 Geld in den Landeshaushalt für die Umsetzung eingestellt wird“, sagte der Verwaltungschef bei einem Ortstermin. Das Provisorium sei nach dem Erläuterungsbericht vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen Marburg alles andere als sicher“, so Schulz.

Solange der B-3-Lückenschluss wegen der benötigten Umleitungsstrecke über Heskem nicht vollzogen war, vertröstete das Land die Gemeinde auf den Zeitpunkt danach. In der Zwischenzeit sollte das Baurecht geschaffen und die Planung fertiggestellt werden.

„An diesen Zeitplan hält sich das Land bislang“, erzählte Schulz. Was jetzt noch fehlt, sind die Finanzmittel für die Umsetzung. 272.000 Euro müssen in den Landeshaushalt eingestellt werden, damit 2012 gebaut werden kann. Der Verwaltungschef hat deshalb die Landtagsabgeordneten von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen eingeschaltet und um Hilfe gebeten.

Er konnte für diese Arbeit das Planungsbüro der Firma Rinn aus Heuchelheim, ebenso wie drei Garten- und Landschaftsbaubetriebe und einen Schreinerbetrieb aus dem Ebsdorfer Grund gewinnen. „Wo andernorts bis zu 75.000 Euro ausgegeben werden, haben die Firmen ihre kostenlose Hilfe zugesagt“, freute sich der Bürgermeister.

von Martina Becker

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