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Händel und Mozart treffen Clapton und Beatles

Posaunenchor Ebsdorf Händel und Mozart treffen Clapton und Beatles

Drei Posaunenchöre begeisterten die 140 Zuhörer im Ebsdorfer Bürgerhaus derart, dass sie im Stehen applaudierten.

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Am Ende beider Programmteile spielten 60 Bläser zusammen. Die Gastdirigenten holten ebenfalls ihre Instrumente hervor, so auch Rüdiger Reitz (vorne) seine Tuba.Foto: Martina Becker

Ebsdorf. Wen Musik emotional ergreift, der konnte sich ganz bestimmt einer Gänsehaut nicht erwehren. „Highland Cathedral“ - gespielt von etwa 60 Blechbläsern. Das hatte etwas ganz Besonderes. Es war das letzte Stück, das die Posaunenchöre aus Ebsdorf, Fronhausen und Dreihausen gemeinsam als zweite Zugabe zum Besten gaben. Davor lag ein zweistündiges Konzert, das alle Facetten der Blechbläsermusik aufgriff. Die ersten 9 der insgesamt 18 Stücke widmeten sich der Klassik, Renaissance und Romantik.

Ensemblemitglieder sind 12 bis 81 Jahre alt

„Mozarterinnerungen“ spielte beispielsweise der Chor der Selbständigen Evangelischen Kirche (SELK) Dreihausen. Mit dem Menuett aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel hatten die Ebsdorfer Gastgeber das Konzert eröffnet, und für das „Cantate Domino“ entschied sich der Posaunenchor Fronhausen.

Dass das Spielen einer Posaune generationenübergreifend Spaß machen kann, machte der Abend ebenfalls nur zu deutlich. Zwischen 12 und 81 Jahren alt sind die Ensemblemitglieder. Jeder könne sich in diesem Instrument wiederfinden, denn nicht nur das Klassische sondern auch das Moderne würde ihm stehen, erklärte Rüdiger Reitz, Leiter des Posaunenchors Fronhausen.

Das verdeutlichte insbesondere der zweite Teil des Abends. „One Moment in Time“ ließen die Jubilare unter der Leitung von Wolfgang Engelhard erklingen. Das „meist gespielte“ Stück der Welt, „Yesterday“ von den Beatles, hatten die Musiker der SELK unter der Leitung von Christian Heicke mitgebracht.

Pauken und Schlagzeug geben Rhythmus vor

Musik aus England spielten auch die Posaunen aus Fronhausen. „Tears in Heaven“ von Eric Clapton war eines davon. Mit „The Prince of Denmark´s March“ verabschiedeten sich alle Spieler gemeinsam von ihrem begeistert applaudierenden Publikum.

Apart unterstrichen wurde das Konzert streckenweise von Pauken und Schlagzeug. Gespielt wurden sie von Hubert Kraeuter und Peter Haemer.

„Ich habe das Jubiläumsjahr sehr genossen“, sagte Pfarrerin Margret Ortmann. Sie habe miterleben dürfen, wie facettenreich Bläsermusik sei, um Gott zu loben.

Erlös des Konzertes kommt kranken Kindern zugute

Insgesamt hatte man drei Konzerte ausgerichtet. Der Vorsitzende Armin Wallon gewährte einen kurzen Einblick in die jüngere Vergangenheit des Chores, also die letzten 36 Jahre. Sie sind vor allem geprägt durch den Taktstock von Wolfgang Engelhard.

Aber auch andere Namen wie Konrad Mink, Ralf Mink oder Karin Engelhard wurden als tragende Säulen des Chores genannt.

Der Erlös des Abends soll der Häuslichen Kinderkrankenpflege Marburg zugute kommen.

von Martina Becker

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