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Gutes Gefühl: Vier Menschen gerettet

Feuerwehr Gutes Gefühl: Vier Menschen gerettet

Nach Ende des Zwists der Fronhäuser Feuerwehren mit ihrem Dienstherrn, Bürgermeister Reinhold Weber, herrschte beim Rückblick der Fronhäuser Ortsteilwehr wieder entspannte Stimmung.

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Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Fronhausen wurden zahlreiche Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt. Vorsitzender Eric Schnabel (von links), Ortsvorsteher Helmut Jung, Mario Müller, Gerhard Kratz, Herbert Siegel, Nicolai Hoss, Kurt Geißler, Erwin Schnabel, der 1. Beigeordnete Lothar Mücke und der stellvertretende Vereinsvorsitzende Edgar Weisbrod.

Quelle: Martina Becker

Fronhausen. Aus Veranstaltersicht war es ein ehre ruhiges Jahr. Der Feuerwehrverein hatte mit dem Maifeuer nur eine Veranstaltung durchgeführt. Trotz schlechter Witterung sei diese dennoch gut besucht gewesen, berichtete der Vorsitzende Eric Schnabel.

Für die Einsatzabteilung hingegen war es „mehr als turbulent“ verlaufen. Viel Engagement hatten die Kameraden in die Vorbereitung der Gewerbeschau gesteckt. In Zusammenarbeit mit den anderen Ortsteilwehren wurde eine Imagekampagne ins Leben gerufen. An deren Ende stand ein einheitliches Logo, Werbeplakate sowie ein Flyer.

Einsatzpläne entwickelte die Gruppe zur Bildung einer örtlichen technischen Einsatzleitung. Bei der Gefahrstoffbekämpfung begann die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weimar. Brände gab es insgesamt vier, wobei der Strohballenbrand im August die größte Herausforderung war. „Diesen konnten wir in bewährter Weise in Zusammenarbeit mit dem THW abarbeiten“, sagte Schnabel.

Insgesamt waren es 32 Einsätze, die mit 543 Personalstunden zu Buche schlugen. Dazu zählten außerdem drei Verkehrsunfälle, 20 technische Hilfeleistungen überwiegend bei Unwetter, 3 Sicherheitsdienste und 2 Fehlalarme. Durch ihre Arbeit konnten die Fronhäuser Einsatzkräfte vier Menschenleben retten. Den finanziellen Gegenwert für diese Arbeit könne man sich leicht ausrechnen, betonte Schnabel.

von Martina Becker

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