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Grundler holen die Boßelkugeln raus

Spaßturnier Grundler holen die Boßelkugeln raus

Weil das erste Boßelturnier des Formel-1-Clubs „Rote Erde“ im vergangenen Jahr gut ankam, lädt der Verein am 19. Mai erneut dazu ein, die norddeutsche Kultsportart in heimischen Gefildenbekannter zu machen.

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Jochen Staubitz (von links), Christoph Wagner und Thomas Mengel organisieren mit Freunden und Familie das zweite Boßelturnier des Formel-1-Clubs „Rote Erde“.Foto: Patricia Kutsch

Heskem. Im vergangenen Jahr gingen bei der ersten Auflage 13 Teams an den Start, für die Neuauflage haben Christoph Braun, Christoph Wagner, Jochen Staubitz und Thomas Mengel bereits 16 mündliche Zusagen.

Ziel beim Boßeln ist es, auf einer zu wählenden Wegstrecke mit möglichst wenigen Würfen das Spielgerät, die Boßelkugel, ins Ziel zu bringen. Wer bei dem geselligen Turnier mitmachen will hat noch bis Montag, Zeit, eine Mannschaft zu melden. Startpunkt ist in Leidenhofen am Feuerwehrgerätehaus. Dort haben sich alle Teams um 10 Uhr einzufinden. Ein Boßelteam besteht aus vier Spielern, einem Bollerwagen mit Wegverpflegung, einer Boßelkugel und einem Boßelstock - mehr ist für den geselligen Wettbewerb nicht nötig. Boßelstöcke - das sind Holzstäbe mit vier eingearbeiteten Bechern - gibt es beim Veranstalter. „Die Kugel, den Bollerwagen und vor allem gute Laune sollen die Teams selbst mitbringen“, erklärt Christoph Wagner.

Vom Start bis zum Zielpunkt in Mölln sind es etwa 2,1 Kilometer über Schotter und Teer, wie Jochen Staubitz erläutert. Zwei Mannschaften boßeln die Wegstrecke zusammen und kontrollieren sich gegenseitig. Bei einem Fehlwurf gibt es eine Runde Schnaps für das ganze Team. „Die kleinen Leckerlis können die Teams mitbringen oder bei uns kaufen“, so Wagner.

Die Idee hatte der Formel-1-Club von Freunden aus Deckenbach. Die wiederum haben das gesellige Turnier aus dem Norden Deutschlands mitgebracht, wie Wagner erklärt. Neben den Deckenbachern gehen auch die Sieger aus dem vergangenen Jahr an den Start, um ihren Titel zu verteidigen. Neben einer Mittelstation mit kühlen Getränken auf halbem Weg wartet am Ende der Strecke auf die Teilnehmer ein großes Zelt mit Boden und einem Biergartenbereich.

Dort gibt es tagsüber Gegrilltes und abends herzhafte Snacks. „Wer nicht boßelt, ist hierzu trotzdem eingeladen“, sagt Staubitz. Schließlich werde im Zelt auch das Champions-League- Finale übertragen. „Je nach Wetter wird das Zelt auch beheizt sein“, kündigt Mengel an.

Anmeldeformulare und weitere Informationen im Internet unter www.bosselturnier.de.to

von Patricia Kutsch

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