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Großes Interesse an Grabungen

Freilichtmuseum Großes Interesse an Grabungen

Wer Gummistiefel mitgebracht hatte, war am Sonntag in Argenstein klar im Vorteil.

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Spuren, die Menschen vor Jahrtausenden hinterlassen haben, wurden nahe Argenstein gefunden. Uwe Schneider erklärte Interessierten, wie die Ausgrabungen dort vonstatten gehen.

Quelle: Stefan Weisbrod

Argenstein. Mehr als hundert Interessierte kamen in den Ort, um sich selbst ein Bild von den aktuellen Ausgrabungen zu machen. Der Weg dorthin führte über matschigen Untergrund.

Immerhin brauchten die Besucher nicht schwimmen, nachdem durch einen künstlichen Durchlass in einem Deich unbeabsichtigt Wasser der Allna auf eine Ausgrabungsfläche gelaufen war. „Die überfluteten Flächen haben wir bereits untersucht. Aus archäologischer Sicht gibt es also keinen Schaden“, erklärte Ausgrabungsleiter Uwe Schneider. Über den Damm kamen die Interessierten trockenen Fußes zu den aktuellen Ausgrabungsstätten.

Bereits zuvor beantwortete Bezirksarchäologe Dr. Andreas Thiedmann zahlreiche Fragen zum geplanten Freilichtmuseum, in dem die Lebensweisen der Menschen in den letzten 10.000 Jahre hautnah erlebbar gemacht werden sollen. Die Finanzierung des Millionenprojekts, so habe das Land signalisiert, sei das geringere Problem. Sorgen würde derzeit noch das erwartete jährliche Defizit im sechsstelligen Bereich machen. Erfreulich sei deshalb, dass die Stadt Marburg zugesagt habe, sich mit jährlich 25.000 Euro an den Betriebskosten des Freilichtmuseums zu beteiligen.

von Stefan Weisbrod

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