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Gospel-Feuerwerk begeistert in Ebsdorf

Ebsdorf Gospel-Feuerwerk begeistert in Ebsdorf

Rund 100 Sängerinnen und Sänger der Chöre „Cantelo“ Weipoltshausen und „Neue Töne“ Ebsdorf begeisterten in der Ebsdorfer Kirche am Samstag für zwei Stunden mit einem Gospelkonzert.

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„Cantelo“ Weipoltshausen und „Neue Töne“ Ebsdorf verabschiedeten zum Konzertende als riesiger Gospelchor ihre Zuhörer in der Kirche.

Quelle: Martina Becker

Ebsdorf. Mit einer Kerze in der Hand, das Lied „Shine your light” singend, standen die Akteure des Abends vor der Kirche Spalier und verabschiedeten ihre Gäste in das Dunkel der Nacht.

Dieser romantische und bewegende Moment beschrieb das Ende eines Konzertes, das seine Besucher ganz in den Bann der Musik gezogen hatte.
„Come let us sing – moderne Songs und Gospels“: zu diesem Thema hatte der Projektchor „Neue Töne“ Ebsdorf eingeladen. Es war das zweite Mal, dass der Chor gemeinsam mit einem Gastchor ein Konzert in der Ebsdorfer Kirche gab.

Rund 300 Menschen waren am Samstagabend gekommen und das ganz gemischte Publikum erlebte für zwei Stunden ein Feuerwerk der Gospelmusik, zu der moderne Songs weitere Akzente setzten. Pfarrer Dr. Volkmar Ortmann sagte zu Begrüßung: „Für einen solchen grauen Novembertag gibt es nichts besseres als ein Gospelkonzert“. Damit hatte er wohl recht, denn es wurde ein Abend, in dem wie von Ortmann vorausgesagt, „das Licht des Glaubens und die christliche Hoffnung Ausdruck in der Musik fand“.

Den Anfang machte „Cantelo“ Weipoltshausen. Mit „This little light of mine“, „Mercy is falling“ oder „I will follow him“ aus dem Musical „Sister Act“ wechselten getragene und rhythmische Songs. An den Schluss der zehn Beiträge setzte der Chor sehr stimmungsvoll intoniert „We are the world, we are the children“, womit der erste Part mit großem Beifall endete. „Wir haben uns gut vorbereitet und ganz viele neue Lieder einstudiert“ erzähle Wolfgang Lemmer, Vorsitzender des Ebsdorfer Gesangvereins. Eine tolle Harmonie habe schon beim Üben bestanden. Das war dann auch zu hören.

Jedes Lied hatte seinen eigenen Charme. Ob „Come, let us sing“ oder „Shout to the lord“ zog die Zuhörer, schon wie zuvor bei „Cantelo“, ganz in den Bann der Musik. Auch die Übersetzung der Liedtexte gehörte zum Programm beider Chöre. „Auch die Solisten sind aus unseren eigenen Reihen“, betonte Lemmer. Der Einbau von Soli akzentuierte einige Beiträge beider Chöre, was jeweils mit großer Begeisterung und immer wiederkehrenden stehenden Ovationen belohnt wurde.

von Martina Becker

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