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Gemeindevorstand votiert gegen Marktansiedlung

Discounter macht zu viel Konkurrenz Gemeindevorstand votiert gegen Marktansiedlung

In Zeiten der Not sind viele Gemeinden nicht ganz so wählerisch und setzen darauf, ihre Gewerbegebiete an den Mann beziehungsweise an Firmen zu bekommen. In Weimar denkt der Gemeindevorstand anders.

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Der hintere Platz vor den Toren Niederwalgern bleibt noch frei. Einer bauwilligen Discounter-Firma wurde abgesagt.

Quelle: Archivfoto

Niederweimar. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Weimar hat entschieden. Es wird im Gewerbegebiet bei Niederwalgern keinen Netto-Markt geben. Die Entscheidung hat definitiv nichts mit der Marke Netto zu tun, die beispielsweise in Lohra erfolgreich an den Start gehen durfte.

Nein. in Weimar wird gar kein Discounter mehr an den Start gehen können, weil man nicht die bestehende Infrastruktur, sprich die Läden in Niederwalgerns Mitte durch Konkurrenz noch mehr unter Druck bringen möchte. das jedenfalls ist der Tenor, den man immer wieder hört. Fakt ist, dass der Gemeindevorstand am 27. Oktober beschlossen hat, das Grundstück nicht für eine Discounter-Ansiedlung zur Verfügung zu stellen.

Trotzdem wurde das Thema noch einmal in der Gemeindevertretung behandelt. SPD-Fraktionschef Stephan Wenz regte an, dass Projekte von Gewerbetreibenden, die so öffentlichkeitswirksam diskutiert wurden wie das Vorhaben der Firma Netto, künftig was den Entscheidungsprozess angeht, in der Gemeindevertretung behandelt werden sollten.

von Götz Schaub

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