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Südkreis Gemeinde will für Kreis neuen Busbahnhof bauen
Landkreis Südkreis Gemeinde will für Kreis neuen Busbahnhof bauen
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19:36 27.04.2017
Bürgermeister Andreas Schulz (links) und Ortsvorsteher Heinz-Martin Lieser schauen sich den Busverkehr zum Schulschluss an. In den engen Straßen Heskems müssen Autos auf Gehwege ausweichen (kleines Foto).Fotos: Grähling Quelle: Patricia Graehling
Heskem

Die Schülerzahlen steigen, das Einzugsgebiet der Gesamtschule ist stark gewachsen. Mittlerweile kommen rund 900 Schüler aus acht Kommunen nach Heskem. Das bringt natürlich auch immer mehr Verkehr nach Heskem: „Jeden Tag verstopfen 50 Schulbusse die engen Gassen von Mölln und Heskem“, erklärt Bürgermeister Andreas Schulz. Busverkehr zum Schwimmbad und Linienbusse seien da noch nicht eingerechnet. „Das führt ständig zum Verkehrschaos“, ergänzt Ortsvorsteher Heinz-Martin Lieser. Zwei Busse kämen in der Straße zum Busbahnhof nicht aneinander vorbei, entgegenkommende Autos müssten auf den Gehweg ausweichen. „Das ist eine Gefahr für die Kinder auf dem Schulweg.“

Die Belastung ist laut Schulz auch für die Anwohner immens. Das Thema schwele nun schon seit vier Jahren zunehmend. „Wir freuen uns ja, dass unsere Schule so attraktiv ist und immer mehr Schüler herkommen, wo an anderen Schulen die Zahlen abnehmen“, betonte der Rathauschef. Die Situation für Anwohner und Schüler müsse dennoch verbessert werden. Der Gemeindevorstand habe sich daher gemeinsam mit der Schulleitung, dem Förderverein und dem Elternbeirat der GSE, ebenso wie mit Ortsbeirat und den Anliegern ein Konzept überlegt und dem Landkreis vorgestellt: „Wenn der Landkreis uns das veraltete Sportgelände oberhalb der Schule zur Verfügung stellt, bauen wir dort auf unsere Kosten einen neuen Busbahnhof.“

Der Verkehr könne dann 2019 über die Ortsumgehung direkt die Schule anfahren, ohne durch das Dorf fahren zu müssen. Außerdem würde die Dorfgemeinschaft ihren Mehrzweckplatz unterhalb des Schwimmbads aufgeben, damit der Landkreis dort ein neues Sportgelände errichten könnte - Platz für neue Außenanlagen und eine Mensa sei dort ebenfalls. Die trennende Straße zwischen Schulgelände und Mehrzweckplatz dürfte der Kreis laut Schulz zurückbauen. Die Anfahrt zum Schwimmbad würde dann neu geregelt. „So könnte ein neues Spiel-, Sport- und Schulzentrum für den gesamten Südkreis entstehen.“

Laut Schulz sollte der Kreis sich aber bis zum Sommer zu dem Angebot erklären - damit der ebenso wie die Ortsumgehung 2019 fertig werden kann. Das Angebot hätten die Beteiligten dem Vize-Landrat Marian Zachow bereits unterbreitet. „Wir können noch keine Zusage geben“, sagte Zachow im Gespräch mit der OP. Zunächst müsse der Kreis prüfen, ob es technisch machbar sei und welche Investitionen der Kreis tätigen müsste. „Die Idee finde ich aber sehr spannend und wir werden es gemeinsam mit der Gemeinde und der Schule besprechen.“ Termine dafür stünden schon. Ob es bis zum Sommer eine Entscheidung gebe. hänge allerdings davon ab, welche Fragen sich noch ergeben.

von Patricia Grähling

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