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Südkreis Gemeinde und Bürger investieren gemeinsam
Landkreis Südkreis Gemeinde und Bürger investieren gemeinsam
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16:10 30.05.2014
Neu asphaltierte Wege machen den Friedhof von Heskem-Mölln nicht nur schöner, sondern auch sicherer für die Besucher. Quelle: Martina Becker
Heskem-Mölln

„Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer, sondern auch der Begegnung und Kommunikation“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz. Es sei daher ein Anliegen der Gemeinde, diese Orte in einem ansprechenden Zustand zu halten.

Um das Verweilen auf dem Friedhof angenehmer zu machen und um die Begehbarkeit der Anlage zu verbessern, wurde in Heskem-Mölln einiges unternommen. Dazu gehörte das Entfernen von alten Heckenpflanzen und wildgewachsenen Sträuchern. Erweitert wurde das Gelände durch ein ehemaliges Gartengrundstück. Die einst von Hand eingebrachte Asphaltschicht auf den Wegen war alt, brüchig und hatte Löcher. Eine Fachfirma hat diese komplett erneuert und so die Verkehrssicherheit wieder hergestellt.

Überdies ließ die Gemeinde im Hofackerweg eine Fläche pflastern, womit neue Parkmöglichkeiten entstanden sind. Insgesamt kostete diese Aufwertung 25000 Euro.

Die Arbeiten erledigte zum größten Teil der Servicehof der Gemeinde. Aber auch Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe trugen zum Gelingen bei. Das Geld brachten Gemeinde sowie Anlieger auf. Ortsvorsteher Bruno Weimer sagte, dass er mit dem Ergebnis sehr zufrieden sei.

In den 11 Ortsteilen von Ebsdorfergrund müssen insgesamt 13 Friedhöfe unterhalten werden. Rund 100000 Euro betrug im vergangenen Jahr der Zuschussbedarf für das Friedhofswesen, was einem Gemeindeanteil von 800 bis 1000 Euro pro Bestattung entspricht, rechnet der Bürgermeister vor und erklärt: „Das ist zu viel.“ Der Kostendeckungsgrad lag im Jahr 2009 noch bei 48 Prozent. Derzeit sind es noch 34 Prozent.

Als Gründe für diese Entwicklung führte der Bürgermeister die Zunahme von Urnenbestattungen sowie Kostensteigerungen bedingt durch Investitionen auf den Friedhöfen an. „So sind die Verschönerungen, wie hier in Heskem, nur die schöne Seite der Medaille“, betont der Verwaltungschef.

Um dies finanzieren zu können, werden in Kommunen mit unausgeglichenen Haushalten bis zu 80 Prozent der Kosten auf die Bürger umgelegt. Im Grund sollen es zukünftig wenigstens 50 Prozent sein, habe der Gemeindevorstand beschlossen, teilte Schulz mit.

von Martina Becker

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