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Fußstreife nimmt Arbeit in Weimar auf

Mehr Polizeipräsenz Fußstreife nimmt Arbeit in Weimar auf

Eine Woche nach der glücklicherweise gescheiterten Entführung eines neunjährigen Mädchens in Niederweimar lässt sich noch kein Täter benennen, doch arbeitet die Polizei mit Hochdruck an dem Fall.

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Laufen ab jetzt in Weimar Streife: Irina Gaganidze und Dshimi Tschachwaschwili vom Freiwilligen Polizeidienst.

Quelle: Götz Schaub

Niederweimar. „CSI“, die erfolgreiche US-TV-Serie mag es uns vorgaukeln, aber stichfeste Ermittlungsergebnisse sind bei Weitem nicht über Nacht zu haben, von daher müssen sich alle in Geduld üben und darauf vertrauen, dass die Polizei alles unternimmt, um möglichst bald jene Person benennen und festnehmen zu können, die Montag vor einer Woche versucht hatte, in Niederweimar ein Mädchen mit dem Auto zu entführen. „Der Schock steckt uns allen noch in den Gliedern, und wir sind alle nur heilfroh, dass sich das mutige Mädchen aus dem Auto wieder befreien konnte“, sagt Weimars Bürgermeister Peter Eidam. Er freut sich, dass die Stadt Marburg und die Polizei der Gemeinde ein Angebot unterbreitet hat, für die nächsten Wochen zwei Mitarbeiter des Freiwilligen Polizeidienstes Marburg als Fußstreife in den Ortsteilen zur Verfügung zu stellen. Irina Gaganidze und Dshimi Tschachwaschwili übernehmen ab sofort die ehrenamtliche Aufgabe und tragen mit ihrer Präsens zu einer Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls bei. Sie fungieren dabei auch für alle Bürger als Ansprechpartner.

„Die beiden sind erfahren und stehen immer mit der Polizei in Marburg in Verbindung“, sagt Renee Kopsch, Leiter der Führungsgruppe und Leiter des Freiwilligen Polizeidienstes. Die beiden werden zu unterschiedlichen Zeiten vorwiegend dort unterwegs sein, wo sich auch Kinder aufhalten: Schulen, Kindergärten, Spiel- und Sportplätze. Zum Fall gab es gestern nichts Neues. Polizeisprecher Martin Ahlich gegenüber der OP: „Wir werden natürlich sofort an die Öffentlichkeit gehen, wenn es neue Entwicklungen und gesicherte Erkenntnisse gibt. Das sind wir den besorgten Bürgern in Weimar schuldig.“

BLICKPUNKT: Irina Gaganidze, Jahrgang 1967, und Dshimi Tschachwaschwili, Jahrgang 1977, stammen beide aus Georgien, leben beide im Marburger Stadtteil Richtsberg, haben beide jeweils zwei Kinder und engagieren sich zusammen im Freiwilligen Polizeidienst. Ihr Einsatzgebiet ist der Richtsberg, wo sie in ihrer sehr speziellen ehrenamtlichen Funktion schon lange anerkannt und respektiert sind. Beide wurden von Renee Kopsch, Leiter der Führungsgruppe und Leiter des Freiwilligen Polizeidienstes ausgebildet. Sie verfügen schon über eine mehr als zweijährige Erfahrung und sind ein eingespieltes Team. Irina Gaganidze ist Juristin und bei Arbeit und Bildung in Marburg tätig, Auch Tschachwaschwili ist Jurist.

von Götz Schaub

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