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Freilichtbühne für drei Kommunen

Freilichtbühne Freilichtbühne für drei Kommunen

Neun Vertreter der Kommunen Ebsdorfergrund, Amöneburg und Fronhausen trafen sich an der Wittelsberger Warte und demonstrierten in Sachen Anschaffung einer Freilichtbühne Einigkeit.

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Stefan Heck, Andreas Schulz und Reinhold Weber (Bildmitte von links) wollen eine gemeinsame mobile Bühne für ihre Kommunen anschaffen.

Quelle: Dr. Imke Troltenier

Wittelsberg. „Was uns hier an diesem schönen Ort zusammenführt – gremien- und partei-übergreifend – ist ein im Landkreis bislang wohl einmaliges Projekt: Die gemeinsame Anschaffung einer mobilen Freilichtbühne“, sagte Stefan Heck, CDU-Fraktionsvorsitzender in Amöneburg und erklärte: „Alleingänge werden immer schwieriger. Die Anschaffung einer Freilichtbühne zu schultern übersteigt einzelne Budgets, zumal wenn die Kosten-Nutzen-Relation ganz praktisch zeigt, dass einzelne die Bühne vielleicht nur an zehn Tagen im Jahr nutzen würden.“ Klug sei es daher, eine Lösung zu finden, die die Kosten verringert und dem gesunden Menschenverstand Vorrang vor kommunalen Grenzen und Parteibüchern gebe.

„Ich bin sicher, dass das Stadtparlament das geplante Projekt unterstützen wird“, betonte Heck. Denn die guten Erfahrungen mit der Zusammenarbeit der drei Gemeinden Ebsdorfergrund, Amöneburg und Fronhausen im Rahmen des „Autofreien Sonntags“ stimme optimistisch für das Gelingen des Projekts und das Finden von guten Regeln dafür, wann welche Gemeinde „dran“ sei, wer also die mobile Bühne im Einzelfall einsetzen könne.

Andreas Schulz (SPD), Bürgermeister in Ebsdorfergrund, freute sich, dass Parteienvertreter aller politischen Couleurs für das Projekt einstehen. „Wir müssen künftig mehr und enger zusammenarbeiten, denn wir sind den Bürgerinnen und Bürgern mehr verpflichtet als dem Parteibuch.“ Der Nutzen sei breit gefächert: Schulen und Kindergärten, Vereine, Kirchen und Unternehmen könnten die mobile Bühne für ihre Veranstaltungen gut gebrauchen.

Kostenseitig rechnete Schulz vor, dass man mit dem Europazuschuss im Rahmen des hessischen Förderprogramms für ländliche Regionen über die Region Marburger Land mit einer Netto-Förderquote von 60 Prozent kalkulieren könne. Die Gesamtanschaffungskosten von rund 80.000 Euro, die bereits Strahler und den fahrbaren Untersatz beinhalteten, reduzierten sich damit real um rund 40.000 Euro. Dieser Betrag sei es demnach auch, den die beteiligten Gemeinden gemeinsam tragen müssten.

von Dr. Imke Troltenier

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