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Flammen und Magie auf der Schanze

Wittelsberg Flammen und Magie auf der Schanze

Der für sich schon atmosphärische Wittelsberger Kirchberg präsentierte sich seinen Gästen in Kombination mit einem warmen Sommertag und einem Unterhaltungsprogramm, das es nicht alle Tage zu sehen gibt.

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Gut 700 Menschen nutzten den sonnigen Samstag zum Besuch des Festes an der Wittelsberger Warte.

Quelle: Michael Hofstetter

Wittelsberg. Wo gibt es das noch, ein richtig gut besuchtes Fest? Auf jeden Fall in Wittelsberg. Der Vereinsgemeinschaft war es zum dritten Mal gelungen, am Samstag viele hundert Menschen über die Dorf- und Gemeindegrenzen hinaus zu ihrem Kulturspektakel auf die Schanze zu ziehen.

Unter dem Thema „Kirchberg im Feuer“ gab es als Hauptattraktion zu vorgerückter Stunde eine Feuershow. Gezeigt wurde diese von Joachim Wontrack aus Kassel. Er jonglierte beispielsweise brennende Keulen durch die Dunkelheit, spuckte Feuer und ließ das heiße Etwas an seinem Körper entlang gleiten, um es zum Schluss im Mund zu löschen.

 

Eine ebenso begeisternde Show präsentierte das Duo Elchtest. Die beiden Künstler kombinierten Klamauk mit Zauberei und Akrobatik. Besonders ihre abwechslungsreiche, spannende und zugleich witzige Show für die Kinder, löste nicht nur bei diesen Begeisterungsstürme aus. Dargeboten wurde etwa Feuer-Jonglage auf dem Einrad und lustige Zauberei.

Bei Dunkelheit betrat die Gruppe ein weiteres Mal die „Bühne“ und ihre stete Publikumsnähe machte auch diesen Teil des Auftritts zu einem Erlebnis.

Kultur an der Wittelsberger Warte - am 20.August 2011

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Der Auftakt der Veranstaltung hatte den Kindern der Grundschule Wittelsberg gehört: Sie brachten mit dem Feuerwehrlied, dem Seilchen-Rapp und dem Song „shosho-loza“ der Fussball-WM 2010 unmittelbar „Partystimmung“ auf das Gelände.

Das waren bei weitem nicht alle Unterhaltungselemente, die Bürgermeister Andreas Schulz als Moderator ankündigte: Auch musikalisch war der Abend rund. Ihr Debüt gaben die Wittelsberger Thomas Hardt, Christian Mirwald und Oliver Mirwald als „Max Control“. Ihnen folgte die Band „Warehouse“ aus dem benachbarten Marburger Stadtteil Schröck, die bis nach Mitternacht spielten. Beide Gruppen brachten Coversongs aller Couleur und Zeit.

Zur besonderen Atmosphäre trugen auch die Arrangements auf den Tischen, Kerzen sowie die stimmungsvolle Illumination von Kirche und Warte, umgesetzt durch die heimische Firma „Flashlights“, bei. Getragen wurde die Veranstaltung von den Vereinen des Dorfes, zehn Wittelsberger Unternehmern sowie der Konrad-Lauer-Stiftung.

von Martina Becker

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