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Flair des Dorfjubiläums wirkt weiter

Bellnhausen Flair des Dorfjubiläums wirkt weiter

Volles Programm zum runden Geburtstag: Der Bellnhäuser Heimat- und Kulturverein eröffnete am Samstag mit einem Kommers das Festjahr, das für jedes Alter und jeden Geschmack etwas bieten wird. Ein Überblick.

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Nach zehn Jahren hielt der Heimat- und Kulturverein Bellnhausen in der Dorfgaststätte in geselliger Runde Rückschau. Vorsitzender Gerhard Kuhl zeigte zudem auf, welche Aufgaben künftig wichtig werden.

Quelle: Martina Becker

Bellnhausen. Erinnerungen an große, gelungene Feste lässt man gerne aufleben. Auch für  Bellnhausen war ein Jahr ganz besonders prägend und ließ die Dorfgemeinschaft „dicht zusammenrücken“.

In 2004 feierte das Dorf den Tag seiner Erst­erwähnung vor 750 Jahren. Aus diesem Anlass gründete sich zwei Jahre zuvor der Heimat- und Kulturverein.

Seine Arbeit konzentrierte sich zunächst auf das Festjahr, aber auch in der Zeit danach hat der Verein zahlreiche Feste ins Leben gerufen. Am Samstagabend wurde auf diese erste Dekade des Vereinslebens zurückgeblickt und auch in die Zukunft geschaut. „Der Verein wurde schon damals unter der Maßgabe gegründet, dass er auch nach den Jubiläumsfeierlichkeiten weiterexistieren sollte“, sagte der jetzige Vorsitzende Gerhard Kuhl.

Für die 750-Jahr-Feier hatte man sich ein „Mammutprogramm“ auferlegt. Zahlreiche Veranstaltungen wurden über das ganze Jahr geboten. Auf zwei prägende Ereignisse ging Kuhl näher ein. Mitgebracht hatte er dazu die Dorfchronik. Sie wurde damals unter professioneller Hilfe erstellt und war kurz nach dem Druck bereits vergriffen.

„Eine gelungene Darstellung der Geschichte von Bellnhausen“, so Kuhl. Unvergessen ist außerdem das dreitägige Festwochenende. Zum stehenden Festzug mit historischem Markt und altem Handwerk konnten damals 4.500 Besucherinnen und Besucher begrüßt werden. „Das hat uns viel Lob und Respekt eingebracht“, erinnerte sich Kuhl. Der offizielle Film vom Festwochenende machte ebenfalls noch einmal alles lebendig.

Auch in den sechs Jahren nach dem großen Ereignis war der Verein nicht untätig. Wanderungen, Kinoveranstaltungen, Spielenachmittag, Schlossbesuch oder der mittlerweile schon traditionelle Italienische Abend waren „Gewächse“ des Vereins.

von Martina Becker

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