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Fischbachs Wetterprognose stimmt nur Sonntag

Niederwalgern Fischbachs Wetterprognose stimmt nur Sonntag

Tausende Besucher strömten am Wochenende nach Niederwalgern, die meisten davon zum Handwerkermarkt am Samstag und Sonntag. Der 775. „Geburtstag“ begann jedoch bereits am Freitag mit einem Festkommers.

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Rund 250 Menschen kamen am Freitagabend zum Festkommers, mit dem das Jubiläumswochenende in Niederwalgern begann.

Quelle: Stefan Weisbrod

Niederwalgern. „Wer in Waljern lebt, der ist Wäljer“, sagte Ortsvorsteher Hans Heinrich Heuser zu Beginn der Veranstaltung im Niederwalgerner Bürgerhaus. Schon in der Nachkriegszeit, als viele Heimatvertriebene in das Dorf kamen, seien sie herzlich aufgenommen worden. Heute sei dies bei Neubürgern, die schnell in die Dorfgemeinschaft integriert würden, nicht anders. Darauf und auf seine gute Infrastruktur könne Niederwalgern stolz sein – und auf seine zahlreichen Musik- und Tanzgruppen. Einige davon – vom Posaunenchor über die Schulband bis zu den „Teenie Dancers“ – präsentierten sich am Freitag den rund 250 Anwesenden. Hans Spaar trug zudem einige amüsante Gedichte über das Dorf vor.

Weimars Bürgermeister Volker Muth gratulierte in seinem Grußwort einem „alten jungen Dorf“ zum Jubiläum. Was in Niederwalgern auf die Beine gestellt werde, sei beachtlich, sagte er und erinnerte unter anderem am die Begehung der Grenzen des Dorfes im Frühjahr, die zu einer „Schneewanderung“ wurde. Für die Ortsvorsteher gratulierte Peter Eidam, für die Kirchengemeinden der evangelische Pfarrer Martin Drusel und sein katholischer Kollege Hans-Ludwig Schmank. Die Glückwünsche der Gesamtschule überbrachte Leiter Dr. Horst Tritschler.

„Ihr könnt stolz sein, dieses Fest feiern zu können“, sagte Landrat Robert Fischbach. Er betonte jedoch, dass auch die vorherigen Generationen nicht vergessen werden sollten, die dazu beigetragen hätten, „dass Niederwalgern heute so ist, wie es ist“. Für das Fest wünschte er, „dass etwas hängen bleibt – und das nicht nur in der Kasse“. Das Wetter, davon zeigte er sich überzeigt, werde dabei mitspielen.

von Stefan Weisbrod

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