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Südkreis Festzug macht Laune
Landkreis Südkreis Festzug macht Laune
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18:51 18.06.2012
Die Feuerwehr aus Wittelsberg nahm mit historischem Gerät an dem Festzug in Roßberg zum Auftakt des Jubiläums teil. Quelle: Michael Hoffsteter
Roßberg

Ihre Wertschätzung der Feuerwehr brachten die Roßberger mit der ganzen Festgestaltung zum Ausdruck. Ein Festzug durch das Dorf eröffnete mit 23 Zugnummern am Samstag das Jubiläumsfest. Vereine aus den Nachbardörfern und sogar Nachbargemeinden brachten sich bei diesem Spektakel farbenfroh mit ein und erheiterten das Publikum.

Die anschließende Feier im Festzelt sei sehr stimmungsvoll gewesen, erzählte der Vereinsvorsitzende Klaus-Otto Pilgeram. Auch hier würdigte über der Bühne ein großes Festplakat, gemalt von Feuerwehrmitglied Alexander Fey den Anlass. Einen wesentlichen Anteil an der guten Stimmung hatte auch der Dreihäuser Spielmannszug, der an beiden Tagen als Festkapelle für die passende Unterhaltung sorgte. „Ich bin überwältigt von dem was ich hier sehe und erlebe“, sagte Manfred Hoim in Vertretung für Landrat Robert Fischbach beim Kommers am Sonntagmorgen.

Ein Dankeschön richtete er an all die Bürgerinnen und Bürger, die über die Jahrzehnte immer für die Sicherheit und einen ruhigen Schlaf der Bürger gesorgt hatten. Dass mit der Zeit die Anforderungen an die Einsatzkräfte schwieriger wurden, betonte Bürgermeister Andreas Schulz. Der Zeitaufwand für Übungen und Fortbildung sei wahrlich nicht selbstverständlich, so der Schirmherr. „Eines ist seit 75 Jahren gleich geblieben. Die, die nachts aufstehen, machen es freiwillig und ehrenamtlich“, hob Kreisbrandinspektor Lars Schäfer hervor. Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker konnte dem allen nur beipflichten, wünschte sich für den Fortbestand der Roßberger Wehr bald wieder eine Jugendfeuerwehr.

Dem Kommers vorangegangen war ein gut besuchter Zeltgottesdienst. Pfarrer André Stolpe von der Selbständigen evangelischen Kirche hatte hier mit seiner Predigt die Zuhörer nachhaltig beeindruckt. „Die Predigt war eigentlich die Festansprache“, sagte Schulz. Was erwartet die Einsatzkräfte bei einer Alarmierung, welche Erlebnisse und Bilder müssen sie verarbeiten, hatte der Pfarrer hinterfragt. Feuerwehrfrau oder -mann zu sein, sei der Dienst am Nachbarn in seiner reinsten Form, so Stolpe.

Umrahmt wurde der offizielle Teil vom Gesangverein Roßberg. Tobenden Applaus erhielten die Sängerinnen und Sänger für das Lied „Ich wollte nie erwachsen sein.“ Dieses hatten sie ganz kurzfristig mit Kindern aus dem Dorf einstudiert. Einen kurzen Überblick zur 75-jährigen Geschichte der Roßberger Wehr gab Pilgeram. Beispielsweise erinnerte er, dass das alte Spritzenhaus aus dem Jahr 1897, 1977 im Zuge einer Straßenbaumaßnahme abgetragen wurde und heute als Schutzhütte am Grillplatz „Unter den Linden“ in Ehren gehalten wird.

Ehrungen

25 Jahre Mitgliedschaft: Norbert Lorch, Jens Hedderich

40 Jahre: Manfred Becker, Kurt Böckler, Gerhard Lauer, Gotthard Priemer, Richard Wissemann

50 Jahre. Rainer Böckler, Heinz Lauer

60 Jahre: Erich Debelius, Hans Diehl, Peter Ebert, Karl-Hans Eißner, Werner Eißner, Helmut Fey, Herbert Fey, Bernhard Hämer, Konrad Röder, Helmut Hämer, Ludwig Hämer

von Martina Becker

Die traditionelle Feier der Feuerwehr am 1. Mai zog nicht mehr. Der Verein ließ sie daher dieses Jahr erstmals ausfallen und bot der Bevölkerung alternativ einen Frühschoppen am Bürgerzentrum an - eine Veranstaltung, die ankam.

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