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Esel und Kamel laden zum Wippen ein

Spielplatz-Sanierung Esel und Kamel laden zum Wippen ein

Schaukel, Kletterkombination und dreidimensionale Schaukeltiere eingebettet in ein Meer von Sand - so präsentiert sich der neu gestaltete Spielplatz. Obendrein bietet er eine Top-Sicherheit.

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Bauamtsleiter Jürgen Würz (von links), Alexander Buss, Bürgermeister Reinhold Weber und Wolfgang Pietsch freuen sich über die Neugestaltung des Spielplatzes Steinäcker.Foto: Martina Becker

Fronhausen. „Er war in die Jahre gekommen“, der kleine Spielplatz auf dem Eckgrundstück im Baugebiet Steinäcker, erzählte Bürgermeister Reinhold Weber. Zweihundert Arbeitsstunden der Bauhofmitarbeiter sowie 12000 Euro Materialkosten stecken nun in dem Spielplatz, dessen Grundsanierung nach mehr als acht Wochen abgeschlossen ist.

Vorarbeiter Alexander Buss verfüge über die nötige Ausbildung, so dass die Arbeiten in der Eigenregie der Gemeinde erfolgen konnten, erzählte Weber. Neben den Spielgeräten wurde auch die Einfriedung erneuert - sie besteht jetzt aus einem Doppelstabgitterzaun.

Die sicherheitstechnische Überprüfung zum Bauende oblag Wolfgang Pietsch von der Firma Sifa aus Wetter. Als Fachkraft für Spielplätze arbeitet er seit 2004 eng mit der Gemeinde Fronhausen zusammen. „Zu Beginn meiner Amtszeit waren die Spielplätze in keinem guten Zustand“, erinnerte sich Weber. In den vergangenen acht Jahren habe die Gemeinde 162000 Euro in diese Anlagen investiert. 22 Spielplätze, inklusive der Bolzplätze sind es auf Gemeindegebiet, was einer sehr hohen Dichte für 4300 Menschen entspreche, so der Verwaltungschef. „ In der Gemeinde Fronhausen ist mittlerweile der höchste Sicherheitsstandard auf den Spielplätzen erreicht. Besser geht es nicht“, so der unabhängige Sachverständige Pietsch, der jährlich in verschiedenen Bundesländern mehr als 1000 Spielplätze prüft und weiß, dass es bei Spielplätzen „gewaltige“ Unterschiede gibt. Die Sicherheit der Kinder habe oberste Priorität, ergänzte Weber.

Um diese zu gewährleisten, nehmen die Bauhofmitarbeiter wöchentlich eine Sichtprüfung vor. Damit sei jeden Freitag ein Mitarbeiter über sechs Stunden lang beschäftigt, so Buss. Mängel werden dann sofort aufgenommen und umgehend abgestellt. Diese Prüfung wird ergänzt durch jährliche Überprüfung der Firma Sifa. „Das ist meist Ende Mai, zum Beginn der Spielplatzsaison“, so Pietsch. Er berichtete, dass die Entwicklung bei Spielplatzgeräten weg von Holz, hin zu Stahl gehe. Vorteile bei der Wartung, Pflege, längere Haltbarkeit und Sicherheit zeichneten dieses Material aus. „Jeder Euro mehr zahlt sich aus“, so der Sachverständige. Hinzugekommen sind jüngst noch dreidimensionale Kunststoffrecyclinggeräte. Auch der neu gestaltete Spielplatz wurde mit solchen Geräten ausgestattet. Ein Esel sowie ein Kamel laden zum Wippen ein. Nicht zuletzt gibt der ansehnliche Baumbestand dem Gelände eine schöne Atmosphäre. Eltern und Kinder werden sich dort sicher wohlfühlen.

von Martina Becker

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