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Es geht etwas voran in Weimar

Bauausschuss Es geht etwas voran in Weimar

„Am roten Weg“ in Niederweimar und auch auf dem Argensteiner Gebiet für die geplante „Zeiteninsel“ hat sich einiges getan. Über den aktuellen Stand machten sich Ausschussmitglieder ein Bild.

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Das Baugebiet „Am roten Weg“ in Niederweimar nimmt immer mehr Gestalt an. Auf dem Spielplatz stehen schon Schaukel und Karussell, mit der Weg-Pflasterung wurde begonnen. Fotos: Schwalm

Niederweimar. In der Gemeinde Weimar stehen einige bauliche Veränderungen an, die bereits begonnen wurden. Während der achten Ausschusssitzung für Bau, Planung, Energie und Umweltschutz der Gemeinde Weimar besichtigten einige der Mitglieder unter anderem diese beiden Projekte in der Gemeinde, um sich von den Veränderungen ein Bild zu machen und darüber zu beratschlagen, wie es weitergehen soll.

Der erste Bauabschnitt des Wohngebiets „Am roten Weg“ ist inzwischen mit mehr als 50 neuen Eigenheimen nahezu vollständig bebaut. Vor drei Jahren wurde mit der Bebauung begonnen, der Endausbau wird für Herbst erwartet.

Auch der Spielplatz nimmt allmählich Gestalt an, wie Bürgermeister Peter Eidam hervorhob. „In den vergangenen Wochen wurden bereits Spielgeräte aufgestellt und gemeinsam mit dem Bauhof und Anwohnern in Eigenleistung mit der Weg-Pflasterung begonnen“, sagte er. Verzögerungen kamen dadurch zustande, dass die Einfriedungen der angrenzenden Grundstücke erst abgeschlossen werden mussten. Eine große Sandanlage, ein Klettergerüst und ein Blockhaus sind noch in Planung, während Schaukel und Drehkarussell schon auf ihrem Platz stehen.

Die Ausschussmitglieder berieten während der Ortsbegehung über eine Siedlungserweiterung und einen potentiellen zweiten Bauabschnitt oberhalb des Gebiets „Am roten Weg“. „Der Bedarf ist da, es gibt bereits viele Anfragen für Bauplätze“, sagte Eidam. Die Eignung muss jedoch erst einmal überprüft werden. Einige Ausschussmitglieder regten dazu an, sich auch mit Baulücken und ungenutzten Flächen auseinanderzu setzen. Zudem beratschlagten die Mitglieder mit Eidam über weitere örtliche Möglichkeiten für Bauplatzerweiterungen.

Weiterhin stand der Besuch des Gebiets vor Argenstein an, auf dem das Museumsdorf „Zeiteninsel“ geplant ist. „Hier ist noch so ziemlich alles offen“, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Hans Jakob Heuser. Aktuell wird über geeignete Verkehrs-Zufahrten nachgedacht. Der Besucherverkehr soll so weit wie möglich von Argenstein ferngehalten werden. Eidam erläuterte die Überlegung einer Zufahrt vom Gasthaus „Ochsenburg“ her, das in diesem Fall zur Besucherrast eingebunden werden könnte. Das Gutachten zum Verkehrskonzept muss jedoch noch erstellt werden. Immerhin wurde bereits der Mittelalterbrunnen wieder aufgebaut, der am 28. Juni eingeweiht wurde (die OP berichtete). Außerdem verläuft inzwischen ein neuer Zulauf von den Baggerseen her am Radweg entlang.

Heuser machte darauf aufmerksam, dass die Argensteiner grundsätzlich für das geplante Projekt seien, sich jedoch Gedanken um das Unkraut und die Renaturierung machen.

von Simone Schwalm

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