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Es fehlt schlicht an direkter Kommunikation

Fronhausen Es fehlt schlicht an direkter Kommunikation

Es ist ein Wunder, mit welcher Engelsgeduld die Fronhäuser Gemeindevertreter ihren ehrenamtlichen Job machen. Erst recht, wenn sie die Arbeit machen sollen, die eigentlich ganz andere machen müssten.

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Vor dem „Haus am Park“ in unmittelbarer Nähe des Bürgerhauses Fronhausen wird bereits die Leitung für Nahwärme in die Gießener Straße verlegt.

Quelle: Thorsten Richter

Fronhausen.  Um es gleich vorweg zu nehmen: In dieser Angelegenheit gibt es kein Gut und Böse, kein Schwarz und Weiß. Es gibt jedoch jetzt sicher eine Menge ratloser Gemeindevertreter und eine Menge ratloser Mitglieder der Bioenergie-Genossenschaft.

Es ist schwer, einen stringenten Faden zu finden, denn beim Thema „Beitritt der Gemeinde zur Bioenergie-Genossenschaft und Anschluss des Bürgerhauses an das Nahwärmenetz“ gibt es sehr viele Handlungsstränge. Doch führen sie alle zum gleichen Ende: Es fehlte  bisher am Willen zur echten Kommunikation und zwar jener von Angesicht zu Angesicht.

Es fällt schon auf: Die Führung der Bioenergie-Genossenschaft lanciert ihre Veröffentlichungen zuletzt immer so, dass sie genau zum Tag einer Gemeindevertretersitzung in der Zeitung stehen. Der Gemeindevorstand kontert dann direkt in diesen Sitzungen, wohlwissend, dass die Bioenergie-Genossenschaft dort kein  Mitspracherecht hat.

 Naja, sagen wir mal, ein engagiertes Flämmchen lodert auch dort:  Claudia Schnabel, Mitglied der Fraktion „Bürger für Fronhausen“ und Tochter des Bioenergie-Genossenschaftsvorsitzenden Helmut Jung, Doch wurde ihre Flamme am Donnerstagabend aus der eigenen Fraktion ausgepustet.

von Götz Schaub

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