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Erst spielt Klein, dann feiert Groß

Kirmes Erst spielt Klein, dann feiert Groß

An die jüngeren wie auch die etwas älteren Menschen dachten die Mitglieder der Burschen- und Mädchenschaft Roth, als sie das Programm für die Kirmes zusammenstellten.

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Ausgelassen feierten die Gäste am Sonntagabend zur Musik der „Münchholzhäuser“.

Quelle: Stefan Weisbrod

Roth. Drei Tage lang war in Roth Ausnahmezustand. Nachdem am Freitagabend bereits Hunderte bei einer Oldienight feierten, war das Zelt auf dem Festplatz am Samstagabend so richtig voll. Die Band „Mixxed Up!“ rockte mit den Feierlustigen bis in die Nacht (die OP berichtete). Am Sonntag ging es etwas ruhiger zu – die Betonung liegt auf „etwas“.

Die zahlreichen Kinder, die am Nachmittag ins Festzelt strömten, waren alles andere als leise. Großen Spaß hatten die Kleinen bei den vielen Spielen, die sich die Burschen und vor allem die Mädchen aus Roth für sie ausgedacht und Stationen dafür aufgebaut hatten.

Beim Torwandschießen und beim Werfen auf eine Schokokussschleuder – in diesem Fall ausgestattet mit anderen Süßigkeiten – konnten die Kleinen ihre Zielsicherheit testen, beim Eierlauf und beim Angeln von Colaflaschen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dass die meisten der Kinder einen guten Spürsinn im Fuß haben, zeigten sie an einer Station, an der es galt, mit verbundenen Augen über verschiedene Materialien und Gegenstände wie Sand, Steine oder auch Sägemehl zu laufen und diese zu erkennen.

Jedes Kind bekam zu Beginn eine Karte, auf der notiert wurde, an welchen Stationen es war. Wer überall einmal mitgemacht hatte, bekam ein kleines Geschenk. Mit nach Hause nehmen konnten die jungen Gäste zudem T-Shirts, die sie mit Farben und Stempeln selbst gestalten konnten. Wer all dies gemacht hatte, konnte sich beispielsweise auf einer Hüpfburg austoben. „Das macht sowieso am allermeisten Spaß“, meinte ein kleiner Junge.

Auch am Abend war es nur kurz ruhiger. Traditionell läutet ein Festgottesdienst den Dorf- und Stimmungsabend ein. Noch einmal wurde er von Pfarrer Gerhard Fischer, der eigentlich bereits im Ruhestand, aber dem veranstaltenden Verein freundschaftlich verbunden ist, gestaltet. Kirchenchor und Posaunenchor wirkten dabei mit, auch einige Burschen und Mädchen betätigten sich sängerisch.

Lauter wurde es, als die „Original Münchholzhäuser Blaskapelle“ auf die Bühne trat. Vor allem mit Schlagern und Stimmungsliedern unterhielt die Elf-Personen-Gruppe aus dem Lahn-Dill-Kreis Hunderte Besucher und animierte viele von ihnen zum Tanzen. Bis weit nach Mitternacht spielte die Kapelle, die letzten Gäste gingen jedoch erst Stunden später.

von Stefan Weisbrod

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Roth

Drei Tage feiert die Burschen- und Mädchenschaft aus Roth ab Freitag ihre traditionelle Kirmes.

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