Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
„Erneuerung ist nur auf Papier fertig“

Dorferneuerung „Erneuerung ist nur auf Papier fertig“

Alles, was in den vergangenen zehn Jahren geschaffen wurde, feierte Hachborn am Wochenende am Bürgerzentrum.

Voriger Artikel
„Wie ein Sechser im Lotto“
Nächster Artikel
4:1 gegen England!

Das Schulgelände wurde im Zuge der Dorferneuerung neu gestaltet. Mit einem Schulfest beteiligte sich die Schule an der großen Feier in Hachborn.

Quelle: Martina Becker

Hachborn . Dorferneuerung hat viele Gesichter: Will heißen, dass ein überdurchschnittliches Ergebnis nur durch das Zutun und Zusammenwirken von vielen Menschen zustande kommen kann. Das war auch in Hachborn so. „Es waren Menschen in unserer Mitte, die sich für die Gemeinschaft eingesetzt haben und auf deren Wort Verlass war“, sagte Ortsvorsteher Marco Oppermann am Samstagabend anlässlich des Festaktes zum Abschluss der Dorferneuerung. Besonders für das Engagement von Bürgermeister Andreas Schulz, der neun Jahre den Arbeitskreis geführt hatte, dankte der Ortsvorsteher. Die Liste der Menschen, denen er für ihren Einsatz Danke sagte, war lang. Voran genannt waren Orstvorsteher Marco Oppermann und sein Vorgänger Gotthard Bender.

„Überdurchschnittlich“ hatte sich der Vizebürgermeister Erwin Junker und ein halbes Dutzend Helfer an seiner Seite bei der Dorferneuerung eingebracht. Dazu zählte vor allem die Realisierung des Bürgerzentrum-Projektes. Bei der Verwirklichung der Wünsche geholfen hatten aber nicht nur die Bürger, sondern auch das Beratungsbüro Kind und Rausch aus Fulda sowie das Amt für Regionalentwicklung und Verbraucherschutz. Lob ging an den Planer Hartmut Kind sowie Gerd Daubert und deren Mitarbeiter. Im Zusammenspiel zeige sich die Stärke einer Mannschaft und das habe in Hachborn sehr gut geklappt, lobte Kind. Daubert sagte: „Ich freue mich über den schönen Abschluss, der Ort hat viel gewonnen“.

Besonders die neue Mitte sei ein gelungenes Beispiel für Dorferneuerung. „Solch große Renovierungen und Sanierungen wird es zu unseren Lebzeiten nicht mehr geben“, erinnerte Pfarrerin Inken Möller Jost, die sich freute, dass auch der kirchliche Kindergarten sowie weitere Einrichtungen von der Dorferneuerung profitierten. Dem Ortsvorsteher fehlte es auch nicht an Zukunftsoptimismus: „Die Dorferneuerung ist nur auf dem Papier fertig, die Erneuerung wird weitergehen“. Feierlich gerahmt war dieser offizielle Teil vom Spiel des Posaunenchors der Kirchengemeinde Ebsdorf sowie von Liedern des Gesangvereins „Liederkranz“ Hachborn. Zu professionell gemixten Cocktails gab das Duo „Songbird“ mit einem Mix aus Musikklassiker und deutschsprachigen Titeln ein rund zweistündiges Konzert. Anschließende Tanzmusik sorgte dafür, dass die Stimmung nicht abebbte.

von Martina Becker

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr