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Betrugsversuch von falschen Polizisten

Erneut scheitert Enkeltrick Betrugsversuch von falschen Polizisten

Am vergangenen Wochenende versuchten Betrüger per Telefon an persönliche Daten und an das Geld der Opfer zu gelangen.

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Erneut versuchten Betrüger an das Geld ihrer Opfer zu kommen, die in der Regel über Telefon kontaktiert werden.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Fronhausen. Sie blieben aus verschiedenen Gründen unter anderem dank glücklicher Umstände erfolglos. Falsche Polizeibeamter riefen an, die vor dem Hintergrund angeblicher Einbrüche in der Nachbarschaft Fragen zu persönlichen Vermögensverhältnissen, der Art der Aufbewahrung von Schmuck und Bargeld und nach Bankdaten stellten.

Im Display erschien als angebliche Rufnummer des Anrufers die 0110. Die Anrufer erwähnten zudem tatsächlich existente Namen und auch die bekannte Anschrift der
Polizei, um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.

Ein Angerufener erkannte die Masche und beendete das Gespräch. Bei einer 93-jährigen Marburgerin war die Polizei dank eines Hinweises genau rechtzeitig zur Stelle und beendet das Gespräch vor der Preisgabe sensibler Daten.

Mit einer anderen Masche, nämlich mit dem Enkeltrick versuchte es eine Frau am Freitag, 19. Januar bei einer 84 Jahre alten Seniorin aus Fronhausen. Die angebliche Enkelin bat um Hilfe für einen Autokauf und hatte die Seniorin bereits so weit, dass das Geld geholt und daheim bereitlag. Die Betrüger gingen noch einen Schritt weiter, in dem ein mutmaßlicher diesmal männlicher Mittäteranrief. Der gab sich als Rechtsanwalt aus und sicherte die sofortige Rückzahlung per Überweisung zu.

Einziges Ziel dürfte - nach Einschätzung der Polizei - die Erlangung von Bankdaten gewesen sein. Beim nächsten Anruf der angeblichen Enkelin war der Sohn des Opfers zugegen. Der erkannte, dass die Anruferin keinesfalls seine Tochter war.

Das Geld der Seniorin liegt mittlerweile wieder sicher auf der Bank. Die Frau kennt nun die Masche und weiß, wie sie bei einem erneuten Versuch reagieren muss.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass sie telefonisch keinerlei über den Namen hinausgehenden persönlichen Daten, weder  zu Vermögenswerten, noch zu deren Aufbewahrungsorten noch zu Bankverbindungen oder auch zu persönlichen familiären Verhältnissen erfragt.

Die Displayanzeige im Telefon lässt sich leider manipulieren, sodass die angezeigte Nummer keinesfalls stimmen muss. Weitere Informationen zum Betrug, insbesondere auch zum Enkeltrick stehen im Internet unter  www.polizei.hessen.de und www.polizei-beratung.de .

"Oberster Grundsatz ist es, niemals Geld an fremde Personen übergeben, per Geldtransfer - zum Beispiel Western Union - überweisen oder an gänzlich fremde Konten - erst recht nicht auf Banken im Ausland - zu überweisen. Hier bitte auch keine Ausnahmen machen!"

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