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Engagierter Parlamentarier nun im Gemeindevorstand

Parlament Ebsdorfergrund Engagierter Parlamentarier nun im Gemeindevorstand

Wie lange soll am Wochenende nachts im „Grund“ das Licht brennen? Die Gemeindevertreter überlassen das - zu besonderen Anlässen - den Ortsvorstehern.

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Bürgermeister Andreas Schulz (links) und der stellvertretende Parlamentsvorsitzende Wilfried Eucker (rechts) überreichten Hubertus Niemann die Ernennungsurkunde.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. Im August verstarb Manfred Szimkowiak. Während der Sitzung des Parlaments am Montagabend erinnerte Bürgermeister Andreas Schulz an den Beigeordneten und sein ehrenamtliches Engagement. „Er war über zwei Jahrzehnte die Stimme von Heskem und Mölln“, sagte Schulz. Von 1992 bis 2010 hatte er einen Sitz in der Gemeindevertretung sowie im Ortsbeirat seines Ortsteils. Nach der Kommunalwahl kam Szimkowiak in den Gemeindevorstand.

Der Rauischholzhäuser Hubertus Niemann wurde nun als sein Nachfolger vereidigt. Mit dem 39-jährigen rücke ein noch junger, „engagierter“ Mensch in den Gemeindevorstand nach, betonte der Bürgermeister. Niemann ist seit der letzten Kommunalwahl Mitglied des Parlaments und des Ausschusses Bauen, Planen und Wohnen.

In der Gemeindevertretung füllt seinen Platz der Hachborner Gotthard Reich aus. Eine Veränderung gab es auch bei der Fraktion der Grünen/Bündnis 90. Die zurückgetretene Abgeordnete Annette Cremer ersetzt Irene Soltwedel-Schäfer.

Die Parlamentarier genehmigen sich mehr Geld

Ein einstimmiges Votum gaben die Parlamentarier am Abend für die Neufassung der Entschädigungssatzung. Nach etwa zehnjähriger Gültigkeit wurden die Aufwandsentschädigungen für die Teilnahme an Sitzungen „leicht“, von 8 auf 10 Euro angehoben. Das Entgelt für die Leiter der Bürgerbüros soll um 3 Prozent steigen. Erstmals aufgenommen, wurde die Entschädigung für den Energiebeauftragten, der nun 80 Euro monatlich erhält.

Abgestimmt wurde auch über eine Änderung der Leuchtzeiten der Straßenlampen in der Gemeinde. Die Fraktion der ÜBE/FWG hatte beantragt die Leuchtzeit der gemeindlichen Straßenlampen an den Wochenenden um eineinhalb Stunden, bis um 2 Uhr in der Nacht zu verlängern. Nachfragen und Bitten der Bürger hätten gezeigt, dass mit der momentanen Situation eine gewisse Unzufriedenheit bestehe, so die Begründung von Fraktionsmitglied Rainer Nau.

Ein Gegenantrag der SPD-Fraktion sah vor, die Ortsvorsteher zu ermächtigen, bei besonderen Anlässen im Jahr bis zu fünfmal (bisher zweimal) im jeweiligen Dorf die Straßenlampen nachts durchgehend brennen zu lassen. Zudem solle geprüft werden, ob der Gotthard-Nau-Weg von Beltershausen nach Frauenberg sowie die Straße von der Grundschule/Spielplatz in Rauischholzhausen mit Solarlampen ausgeleuchtet werden können. Die Fraktion der Grünen schloss sich dem SPD-Antrag an. Er wurde mit 15 Jastimmen beschlossen.

von Martina Becker

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