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Südkreis Ende September sollen sie sich drehen
Landkreis Südkreis Ende September sollen sie sich drehen
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17:44 02.05.2017
Dr. Andreas Möller (Fünfter von links) berichtet bei einer Baustellenbegehung über Baufortschritt. Quelle: Götz Schaub
Hassenhausen

22000 Tonnen Schotter - 12000 Tonnen Grobschotter und 10000 Tonnen Feinschotter - sind für die reibungslose Anlieferung und den den Aufbau der vier geplanten Windkraftanlagen in Wald und Flur bei Hassenhausen verbaut worden, sagt Heiko Gringel, Geschäftsführer der Tiefbau-Firma Gringel aus Schwalmstadt.

Zum einen wurden bereits vorhandene Feldwege für den zu erwartenden Schwerverkehr ausgebaut, zum anderen wurden die Schneisenzufahrten zu den Standorten im Wald befestigt wie auch die Fundamentplätze hergerichtet. Ach ja, und es wurde noch eine Abfahrt direkt von der Bundesstraße 3 aus Richtung Süden gebaut, die ­direkt auf das ausgebaute Feldwegenetz führt.

„So ist gewährleistet, dass der Anlieferverkehr nicht durch die Ortslage von Hassenhausen muss“, freut sich Holger Möller, Vorsitzender der Waldinteressenten Hassenhausen. Die Fahrzeuge, die die großen Bauteile aus Richtung Süden anliefern, werden die Ausfahrt nicht nur zum Ausfahren nutzen, sondern auch wieder dazu, um zurück auf die Bahn zu kommen. Dann natürlich rückwärts.

Dazu muss dann die Polizei den normalen Verkehr auf der B3 kurzfristig anhalten. Die Abfahrt soll dieser Tage komplett fertiggestellt werden. Die ersten Bauteile werden für den 22. Mai erwartet, sagt Dr. Andreas­ Möller, Geschäftsführer der Firma Abicon bei einer Baustellenbesichtigung, an der Vertreter der am Bau beteiligten Fachfirmen teilnahmen, aber auch die politische Gemeinde Fronhausen, vertreten durch Bürgermeisterin Claudia Schnabel und Bauamtsleiter Karsten Christian.

„Die Anlagen werden 20 Jahre plus x betrieben“, führte Möller aus. Sie sollen, nachdem sie Ende September ihren Betrieb aufgenommen haben, jährlich 32 bis 34 Millionen Kilowattstunden Energie liefern. Zum Einsatz kommen Nordic-N-131-­Anlagen, die bei geringeren Windgeschwindigkeiten über längere Flügel für die notwendige Effektivität sorgen, so Möller. Beeindruckend sind die „Krater“, die fast an einen Ufo-Landeplatz aus Science-Fiction-Filmen erinnern, aber tatsächlich irdischen Ursprungs sind und nun ganz deutlich die Standorte markieren. Sie wurden nämlich für die Herstellung der Beton-Fundamente hergerichtet. „Allein das Motor­haus einer Anlage wiegt 180 Tonnen. Da kann man sich leicht vorstellen, dass es ein gutes Fundament braucht“, sagt Möller. 700 ­Kubikmeter Beton bilden dabei ein Fundament. Da kann man wohl schon sehr froh sein, dass die Lastwagen nicht durch Hassenhausen fahren müssen. Aber darauf wurde ja schon frühzeitig geachtet und entsprechend geplant. Bisher haben die ausführenden Firmen keinen Grund zur Klage. Untereinander stehen sie in gutem Kontakt und auch das trockene Wetter in den vergangenen Wochen kam ­ihnen sehr gelegen.

Nach den ganzen Bauarbeiten werden die Waldinteressenten die derzeit zum Bau benötigten großen Flächen teilweise wieder renaturieren beziehungsweise aufforsten.

von Götz Schaub

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