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Elsbeere gibt der Zeiteninsel erste Konturen

Projekt Zeitinsel Elsbeere gibt der Zeiteninsel erste Konturen

Nachdem die Insel durch die Flutung der ParAllna entstanden ist, geht es jetzt um erste Gestaltungsarbeiten auf dem Gelände selbst. Dazu sind morgen ab 10 Uhr alle Bürger eingeladen.

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Der Plan zur Zeiteninsel steht. Jetzt geht es in die Umsetzungsphase.

Quelle: Archivfoto

Argenstein. Das Projekt „Zeiteninsel“ ist im Werden. Die Umsetzung soll so transparent wie möglich geschehen. Deshalb sind morgen auch alle Bürger eingeladen, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und zu hören mit welcher Entschiedenheit an dem nicht alltäglichen Projekt gearbeitet wird. Wie ernst das Unternehmen bereits genommen wird, zeigt die Tatsache, dass morgen auch zahlreiche Politiker und Fachleute kommen, um sich vom Fortgang des Projekts zu überzeugen. Bäume und Büsche sollen der Insel ein erstes charakteristisches Aussehen verleihen, ehe es an die Einrichtung der verschiedenen Zeitenstationen geht. „Wir möchten über den Winter und dem ersten Halbjahr 2012 die Planungen vorantreiben und parallel die Baugenehmigung für die Errichtung der ersten Zeitstation erreichen“, sagt Dr. Andreas Thiedmann vom Landesamt für Denkmalpflege, der sich auch im Förderverein Zeiteninsel – Archäologisches Freilichtmuseum im Marburger Land engagiert. Zudem geht es ihm um die Infrastruktur, das heißt, um die Zuwegung zur Attraktion und Ausgestaltung vor Ort. Das Projekt hat schon lange Anklang über die Kreisgrenzen hinaus gefunden. Unter anderen zeigten sich die beiden im Landkreis wohnenden Politiker Dr. Christean Wagner, Chef der CDU im Hessischen Landtag, und Dr. Thomas Schäfer, seines Zeichens hessischer Finanzminister, sehr angetan von der Zeiteninsel-Idee. Der diesjährige „Hessen-Archäologie-Tag“ fand sogar im benachbarten Roth statt und hatte natürlich auch die Zeiteninsel zum Thema.

Dort zeigte auch Ingmar Jung als Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst großes Interesse an dem Projekt als er sagte: „Mit der Zeiteninsel öffnet sich ein weiteres archäologisches Schaufenster. Damit wird ein neuartiges Bildungs- und Freizeitangebot von überregionaler Bedeutung in der Region etabliert.“ Morgen werden Elsbeeren gepflanzt. Diese Baumgruppe soll später als ein Treffpunkt fungieren.

Die Pflanzaktion am Museumsstandort beginnt am Mittwoch , 23. November um 10 Uhr.

von Götz Schaub

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