Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Elf Prozent der Bürger wollen wegziehen

Weimar Elf Prozent der Bürger wollen wegziehen

37 Studierende der Uni Gießen absolvierten ein Projektstudium zur praktischen Regional- und Umweltplanung in Weimar. Die Ergebnisse von Untersuchungen und Bürgerbefragung trugen sie zum Abschluss vor.

Voriger Artikel
Alte Schutzhütte in neuem Glanz
Nächster Artikel
„Meilenstein für ein großes Projekt“

Touristisches Potenzial durch den See und eine gute Verkehrsanbindung: Die Studie sieht viele Chancen für die Gemeinde Weimar.

Quelle: Thorsten Richter

Weimar. 13 Referate in 8 Stunden: Rund 60 Zuhörer waren in den Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung Weimar gekommen, um mehr über die Untersuchungen der Studierenden zu erfahren. Sie fassten zusammen, was sie in den vergangenen drei Monaten an Erkenntnissen zu Entwicklungsstand und -potenzialen der Gemeinde Weimar in Erfahrung gebracht haben. Die Ergebnisse einer Befragung vom 30. Mai bis 12. Juni flossen ein – 543 Bürger hatten sich daran beteiligt.

Die Projektgruppe „Energiemonitoring in öffentlichen Liegenschaften“ nannte eine Reduzierung der elf Bürgerhäuser (BGH) in der Gemeinde als erste Handlungsempfehlung zur Kosteneinsparung. Aus der Befragung habe sich ergeben, dass einige der Häuser zu 60 Prozent nur einmal im Jahr oder nie von den Befragten genutzt würden und dass es beispielsweise in Niederweimar eine 50-prozentige Zustimmung zu einer Schließung gebe.

Die Schließung eines BGH, das die Studierenden zur Berechnung herangezogen hatte, würde jährlich zu einer Energiekosten-Ersparnis von 9.000 Euro führen – Unterhalt, Sanierung, Pflege und Verwaltung noch gar nicht eingerechnet.

Die Gruppe „Erneuerbare Energien“ gab bekannt, dass alle Ortslandwirte den Bau von Biogasanlagen in der Gemeinde ablehnen, weil sie dort zurzeit nicht sinnvoll beziehungsweise rentabel wären.

von Manfred Schubert

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr