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Ein Dorf spendet für Terra-Tech-Projekt in Kenia

Spendenaktion in Niederwalgern Ein Dorf spendet für Terra-Tech-Projekt in Kenia

Sowohl Veranstalter wie die Empfänger waren überrascht, wie groß das Engagement und die Spendenbereitschaft bei dem mit nur zehn Tagen Vorlaufzeit organisierten karitativen Grillabend unter der Bezeichnung „Niederwalgern für Afrika“ waren.

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Willi Michel, Vorsitzender des KZV Bürger- und Kulturvereins Wenkbach (von links), Terra-Tech-Projektmanager Andreas Schönemann, Annette Teuber, Terra-Tech-Vorsitzender Friedrich Bohl und Heiko Schäfer bei der Spendenübergabe.

Quelle: Manfred Schubert

Niederwalgern. „Wir haben vielleicht mit 1.000 Euro gerechnet“, sagte Heiko Schäfer, Vorsitzender der Feuerwehr Niederwalgern, der von der Idee seiner Stellvertreterin Annette Teuber für die Veranstaltung nicht lange hatte überzeugt werden müssen. Geworden sind es 5.324 Euro, die etwa je zur Hälfte während des Grillabends zusammenkamen oder direkt auf das von der Gemeinde eingerichtete Spendenkonto überwiesen wurden.

Die größte Einzelspende vom KZV Bürger- und Kulturverein Wenkbach betrug 1.000 Euro. Explizit erwähnte Annette Teuber für Einzelspenden oder besonderes Engagement auch Lothar Eimer, Andreas Heuser, die Jagdgenossen Niederwalgern, Ortsvorsteher Hans Heinrich Heuser, die Burschenschaft, den Chor N-Joy, die SG Niederwalgern, Pfarrer Martin Drusel, „Nina and Friends“ sowie die Gewerbetreibenden aus dem Ort.

Bei der Spendenübergabe im Feuerwehrhaus sagte Terra- Tech-Projektmanager Andreas Schönemann, das Geld fließe in die Nahrungsmittel-Versorgung von Familien im Bereich des Turkana-Sees in Kenia, die noch nicht in Flüchtlingscamps abgewandert sind. „Wir wissen, wo das Geld hingeht und können es belegen“, betonte er, da den Veranstaltern besonders wichtig gewesen war, zu wissen, was mit den Spenden geschieht. Deshalb hatte man sich auch entschieden, an die in Michelbach ansässige Hilfsorganisation zu spenden. „5.000 Euro helfen 80 sechs- bis siebenköpfigen Familien, für einen Monat zu überleben“, erklärte Schönemann. Etwa in einem Vierteljahr wolle man in Niederwalgern von dem Hilfsprojekt berichten.

Dass diese Spende also „doch so hilfreich“ ist, freute Heiko Schäfer, der zunächst „von einem Tropfen auf den heißen Stein“ gesprochen hatte. Der Terra-Tech-Vorsitzende Friedrich Bohl antwortete darauf mit einem afrikanischen Sprichwort: „Der große Regen kommt mit dem ersten Tropfen.“

Internet: http://www.terratech-ngo.de

von Manfred Schubert

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