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Ebsdorfergrund will Energiekosten einsparen

Sparsame Erleuchtung Ebsdorfergrund will Energiekosten einsparen

In drei Dörfern stehen noch fast 150 alte Straßenlampen mit hohem Energieverbrauch. Für 60.000 Euro werden sie nun umgerüstet.

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Dr. Bernhard Müller (Stadtwerke, links) und Bürgermeister Andreas Schulz zeigen die modernen Leuchtmittel, sie sollen in die historischen Straßenlampen eingebaut werden.

Quelle: Grähling

Ebsdorf. Abends erhellen Straßenlaternen mit Natriumdampf oder mit LED-Technik die Straßen im Ebsdorfergrund. Die meisten der rund 1200 Lampen sind auf diese energiesparenden Technologien umgestellt, bislang fehlen aber noch fast 150 Lampen in drei Dörfern, unter anderem in Ebsdorf. Es seien knapp 100 Lampen mit Quecksilberdampf, der Rest werde mit Leuchtstoffröhren betrieben. Das soll sich 2018 ändern.

„Die Gemeinde hat das Ziel, bis 2020 energieautark zu sein“, erklärt Bürgermeister Andreas Schulz. Dazu gehöre auch, den Energieverbrauch zu senken. Auf dieses Ziel arbeite er schon lange hin: „Bereits 1996 haben wir die Hälfte unserer Straßenlampen auf Natriumdampf umgestellt.“ Es sei damals Thema gewesen, Lichtverschmutzung vorzubeugen. 2011 und 2012 wurden dann 420 Straßenlaternen auf LED umgerüstet.  

Einsparungen von rund 3000 Euro

Die Straßenbeleuchtung wurde am 1. Januar 2016 von der Grundnetz GmbH übernommen, ebenso wie das Stromnetz. Es ist eine Gesellschaft der Gemeinde und der Stadtwerke. Die Stadtwerke haben nun die Planungen für den Austausch der Lampen übernommen, berichtet Dr. Bernhard Müller von den Stadtwerken, der zugleich Geschäftsführer der Grundnetz GmbH ist. Insgesamt soll der Austausch rund 60.000 Euro kosten – spare aber bei aktuellen Energiepreisen rund 3000 Euro im Jahr ein.

Die Investition habe sich also in 20 Jahren amortisiert, bei steigenden Strompreisen sogar früher. Laut Müller habe der Ebsdorfergrund 2016 insgesamt 163 Megawatt Energie für die Straßenbeleuchtung verbraucht – umgerechnet 35.000 Euro. Die Kosten sollen dann ab nächstem Jahr auf 32.000 Euro sinken.

von Patricia Grähling

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