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Südkreis Dreihausen tanzt ins Musicalfieber
Landkreis Südkreis Dreihausen tanzt ins Musicalfieber
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20:37 02.11.2010
Eine Szene aus Tarzan – Die Affenmutter singt für Tarzan „Dir gehört mein Herz“. Quelle: Patricia Kutsch

Dreihausen. Mehr als 360 Besucher waren begeistert von tanzenden Affen und singenden Hippies. Bis auf den letzten Platz war das Bürgerzentrum in Dreihausen besetzt, als die Flashlights vom Tanzsportverein nach zwei Jahren wieder zur Musicalnacht luden.

Eröffnen durften die jüngsten Tänzer des Vereins den Abend: Die Jelly Kids und die Magic Dancer tanzten zur Begrüßung der Gäste, bevor die Flashlights die Gäste in die Welt von „Baby“ entführten. Vor zwei Jahren war das Musical Dirty Dancing Höhepunkt und Abschluss der Musicalnacht – am Wochenende bildete die Liebesgeschichte um Baby und Johnny den Beginn einer langen Nacht voll Tanz und Musik. Getanzt wurde dabei zur Musik vom Band – auch der Gesang stammte nicht von den Tänzerinnen. Aber die Zuschauer hatten viel Spaß und zeigten das immer wieder mit langem Szenenapplaus.

Nicht nur in Hamburg sind die Affen los: In Dreihausen zeigten die Flashlights zusammen mit der Jugendtanzgruppe „Red Peppers“ Ausschnitte aus dem Musical Tarzan.

Mit ihren lustigen Tänzen eroberten die Affen schnell die Herzen des Publikums. Während die „Red Peppers“ einen Einblick in die Jugend von Tarzan und der Affenbande gaben, übernahmen die Flashlights – die Frauen des Vereins – um die Liebesgeschichte zwischen Tarzan und Jane tänzerisch zu gestalten. Zu guter Letzt führten die Flashlights das Musical „Ich will Spaß“ auf und brachte mit den größten Hits aus den 80er Jahren Schwung in die Halle. Zu „Bruttosozialprodukt“, „Codo“ und den Hits von Nena präsentierten die Tänzerinnen die Geschichten einer Spießer­ehe, einer Hippiefrau, die sich um den Spießer kümmert und den Töchtern der beiden, die in den gleichen Weiberhelden verliebt sind. Nach vier abwechslungsreichen Stunden belohnten die Besucher die Tänzerinnen mit großem Applaus, Wunderkerzen und stehenden Ovationen.

von Patricia Kutsch

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