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Die „gute Küchenfee“ nimmt Abschied

Kindergarten Die „gute Küchenfee“ nimmt Abschied

1973 fing Hannelore Donner als Reinigungskraft im Niederweimarer Kindergarten an, später übernahm sie die Verantwortung für die Küche. Nun wurde sie feierlich verabschiedet.

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Die Kinder verabschiedeten eine gerührte Hannelore Donner mit Blumen.

Quelle: Stefan Weisbrod

Niederweimar. Für Hannelore Donner war die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Abschied zu nehmen von einem langen Lebensabschnitt in Niederweimar, der ihr stets viel Spaß und Freude bereitet hatte. Einen so großen Strauß konnte sie unmöglich halten. Jedes Mädchen und jeder Junge des evangelischen Kindergartens „Abenteuerland“ schenkte Hannelore Donner zum Abschied eine Blume, manche sogar mehrere. „Danke, danke, danke!“ Immer wieder bedankte sich die 61-Jährige bei den Kindern, Tränen hatte sie dabei in den Augen.

Auch viele der Kleinen, das war ihnen anzumerken, waren sehr traurig, dass sie „die Frau Donner“ nach den Sommerferien nicht mehr wiedersehen werden. Schon zuvor hatten die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen ein Lied gesungen, in dem deutlich wurde, wie beliebt Donner bei den Mädels und Jungs und auch den Angestellten war. Von der „guten Küchenfee“ sangen alle gemeinsam. Als Donner vor 37 Jahren als Reinigungskraft im Kindergarten anfing, waren die Eltern von vielen dieser Kinder noch nicht einmal auf der Welt. „Ich wurde in diesem Jahr gerade erst geboren“, erzählte Pfarrer Alexander Bartsch, der auf den Werdegang Donners einging.

Als 1991 begonnen wurde, Mittagessen im Kindergarten anzubieten, wechselte die damals 42-Jährige in die Küche, für die sie seitdem verantwortlich war. Nun gibt sie ihre Stelle ab und zieht mit ihrem Mann gemeinsam ins Bergische Land. Dort lebt ihre Familie, unter anderem ihre beiden Enkelkinder, erfuhren die Kindergartenkinder. Die Mädchen und Jungen aus Niederweimar, das machten sie in ihrem Lied deutlich, wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. Aussagekräftig waren jedoch auch die letzten Worte des Songs: „Wir werden dich vermissen.“

von Stefan Weisbrod

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