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Die Spannung vor der Ortsvorsteherwahl bleibt erhalten

Ilschhausen Die Spannung vor der Ortsvorsteherwahl bleibt erhalten

Kandidat Klaus Sternitzke äußert sich nicht vorher öffentlich

Ilschhausen. Seit dem Tod Gerhard Meisters im August ist die Position des Ilschhäuser Ortsvorstehers vakant. Der erste Versuch, einen Nachfolger zu finden, scheiterte vor drei Wochen, weil sich niemand zur Kandidatur bereit erklärt hatte. Ob sich das am Mittwoch um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Schwarzen Mann“ anders darstellt, ist zumindest nach außen hin offen. Klaus Sternitzke, der einzige bisher gehandelte Kandidat, bat im Gespräch mit der OP um Verständnis darum, dass er im Vorfeld der Sitzung in keiner Weise in der Öffentlichkeit Stellung beziehen wolle. Auch die Frage, ob er für sich schon eine Entscheidung getroffen habe, wollte er nicht beantworten.

Vor drei Wochen war er von den Ortsbeiratsmitgliedern Manfred Mann und Gerd Hasselbach zur Wahl vorgeschlagen worden, hatte dies aber abgelehnt, „weil er noch nicht so weit“ sei. Ein Grund für das Zögern ist offenbar die Vorgeschichte im Ortsbeirat des „100-Einwohner-Dorfes“. Bei der Kommunalwahl vor drei Jahren hatte Sternitzke die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Er war davon ausgegangen, dass er – der Tradition folgend – deshalb auch wieder zum Ortsvorsteher gewählt werden würde. Doch überraschend wählte der fünfköpfige Ortsbeirat Gerhard Meister, der die zweitmeisten Stimmen erhalten hatte, mit drei Ja-Stimmen bei einer Enthaltung erneut zum Ortsvorsteher.

von Michael Agricola

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Es fehlte „nur“ das Ja des Kandidaten, danach war die Ortsvorsteherwahl am Mittwochabend in Ilschhausen schnell erledigt.

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