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Die Sommerzeit kommt mit Musik

Konzert Die Sommerzeit kommt mit Musik

In der Schönstädter Kirche erlebte das Publikum ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Konzert, bei dem der evangelische Kirchenchor von einer Flötistin und zwei Pianisten unterstützt wurde.

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Der Kirchenchor Schönstadt unter Leitung von Reinhold Hartmann sang vom Altarraum aus.

Quelle: Manfred Schubert

Schönstadt. Nach dem ersten Konzert unter dem Motto „Summertime“, das 2010 im Schlosspark stattgefunden hatte, folgte jetzt „Summertime 2“. Ursprünglich sollte es vor der Kirche stattfinden, wurde aber wegen der unsicheren Wetterlage in das Gebäude verlegt.

Die späte Veröffentlichung des Konzerttermins führte dazu, dass nur 60 Zuhörer in den Genuss des sehr ansprechenden und abwechslungsreichen 90-minütigen Programms kamen, das sich um die Themen Frühling und Sommer drehte.

Mit deutschen Liedern vom 16. Jahrhundert bis zum Minnelied aus dem 20. Jahrhundert eröffnete der von Reinhold Hartmann dirigierte Chor das Konzert. Später folgten zwei englischprachige Blöcke mit Werken wie Bernsteins „One hand, one heart“ oder Gershwins berühmtem „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“.

Das Stück wurde nochmals aufgegriffen von einem der drei Instrumentalisten, die an dem Konzert beteiligt waren. Der 18-jährige Kilian Kaufmann aus Kirchhain spielte neben „Summertime“ das Stück „Bess“. Für seine gelungene Darbietung wurde er mit viel Beifall bedacht, ebenso die 15-jährige Johanna Hänsel aus Stausebach, die einige Lieder des Chores auf der Querflöte einleitete und zusammen mit Reinhold Hartmann am Klavier den „Ungarischen Tanz Nr. 3“ von Wilhelm Popp spielte.

Nach dem ersten Chorauftritt hatte Helga Schütt aus Bromskirchen mit den „Weißen Nächten“ und der „Barcarole“ auf dem Klavier gezeigt, wie Tschaikowsky den Mai und den Juni musikalisch darstellte.

Erstmals wirkten auch zwei Auswahlchöre des Kirchenchores an einem Konzert mit und unterstrichen, wie sehr sich dieser seit der Übernahme der Leitung durch Hartmann weiterentwickelt hat.

Ein weibliches Doppelterzett sang unter anderem „Silent noon“ sowie Gabriellas Song und Lenas Song aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“, während ein Frauenchor den ebenfalls schwedischen „Sommarpsalm“ darbot.

Eine Überraschung nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Geburtstagskinder, die Sänger Martin Ander und Peter Pinschmidt, stellte der Solo-Auftritt von Maren Schulz dar. Die zehnjährige Enkelin der Vorsitzenden Bärbel Schulz stellte sich vor die beiden und sang mit klarer Stimme für sie „Wie schön, dass du geboren bist“, begleitet vom summenden Chor. Mit drei Abendliedern beschloss der Chor das gelungene Konzert, bei dem die Zuhörer von Reinhold Hartmann jeweils mit interessanten kurzen Informationen zu den Werken versorgt worden waren.

Danach gab‘s einen gemütlichen Ausklang bei Bratwurst und Getränken auf dem Kirchhof.

von Manfred Schubert

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