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Die K 41 bekommt den Rest vom „Schlaglochgeld“

Frauenberg Die K 41 bekommt den Rest vom „Schlaglochgeld“

Mit der Freigabe der K 41 zwischen Cappel und Frauenberg beendete der Kreis die letzte Baustelle des Jahres innerhalb seines Straßendeckenprogramms, das vom „Schlaglochprogramm“ des Landes flankiert wurde.

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An der K 41 bei Frauenberg erläuterten Kreisbeigeordneter Heinz Wilhelm Wasmuth (4. von links) und Willi Kunze vom ASV Marburg (5. von links) die Bauprojekte im Beisein von Vertretern von Kreisgremien und -verwaltung, des ASV und der Polizei.

Quelle: Michael Agricola

Frauenberg. Zufrieden über den Verlauf der Arbeiten äußerte sich Kreisbeigeordneter Heinz-Wilhelm Wasmuth als Vertreter des verhinderten Landrats Robert Fischbach. Insgesamt seien dadurch 12 Kilometer Kreisstraße wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand.

Zufrieden war auch Willi Kunze, der Leiter des Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Marburg. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern seines Amtes, die durch das kurzfristig aufgelegte Programms des Landes eine umfassende zusätzliche planerische Aufgabe erhalten und gut bewältigt hätten. „Das war eine außerordentliche Leistung“, sagte Kunze.

Der sanierte Abschnitt der K 41 unterschied sich von vielen anderen Bauarbeiten, weil hier die Fahrbahn sogar noch einmal verstärkt werden konnte, berichtete der ASV-Leiter. Die rissige Oberfläche auf der etwa 1,9 Kilometer langen Strecke durch den Wald wurde saniert, auf die bestehende sechs Meter breite Fahrbahn kam eine neue Deckschicht von vier Zentimetern drauf. Ein Abfräsen war dazu nicht nötig. Drei Sprengschächte, die aus den Zeiten des Kalten Krieges stammten und die Straße im Kriegsfall mittels einer Explosion hätten unpassierbar werden lassen, wurden gleich mit ausgebaut.

Gekostet hat die Straßensanierung bei Cappel 270 000 Euro, das war am Ende auch das teuerste Projekt innerhalb des 1,15 Millionen Euro umfassenden Investitionsrahmens. Zuvor waren damit im Kreisgebiet zehn weitere Straßenabschnitte überwiegend oberflächlich erneuert worden (siehe Kasten). 400 000 Euro stammten vom Etat des Kreises, 750 000 Euro kamen vom Land, das das Schlaglochprogramm wegen der Frostschäden in den vergangenen beiden Jahren aufgelegt hatte.

Die Verwirklichung der K41-Sanierung im Jahr 2011 war davon abhängig gewesen, ob das Gesamtbudget der beiden Programme ausreichen würde. Am Ende speiste sich das Geld für diesen Straßenbau dann auch aus beiden Töpfen – der normalen Straßensanierung (Deckenprogramm) und dem „Schlaglochprogramm“.

von Michael Agricola

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