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Der „Postbote“ bringt ein Ständchen

Leidenhofen Der „Postbote“ bringt ein Ständchen

Kindergesang, Tenorauftritt und Theater – Ein abwechslungsreiches Programm ließ am Samstagnachmittag die vierte Seniorenweihnachtsfeier im „Grund“ zu einer stimmungsvollen Veranstaltung werden.

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Bei Kaffee und Kuchen und Musikprogramm erlebten 250 Gäste eine stimmungsvolle Seniorenweihnachtsfeier in Leidenhofen

Quelle: Martina Becker

Leidenhofen. Alle zwei Jahre findet sie statt – die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Ebsdorfergrund. Dass diese Veranstaltung bei ihrer Zielgruppe beliebt ist, zeigte der randgefüllte Veranstaltungsort. 250 Seniorinnen und Senioren, die in ihren Wohnorten mit Bussen abgeholt wurden, waren am Samstagnachmittag in die Mehrzweckhalle von Leidenhofen gekommen.

Auch zur vierten Auflage dieser Feier, die alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Kreisseniorennachmittag stattfindet, hatten zahlreiche ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Halle die Kaffeetafeln und das Drumherum weihnachtlich arrangiert. Nicht nur das Ambiente war gelungen, auch das Programm konnte sich sehen lassen. Eine Mischung aus Musik, Gesang und Theater hatte Heike Schick, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, vorbereitet. Bürgermeister Andreas Schulz hob bei seiner Begrüßung hervor, dass dieser Nachmittag ein Dankeschön der Gemeinde an die Lebensleistung der Senioren und Seniorinnen in Ebsdorfergrund sein solle.

Mit zarten Stimmen eröffneten die Kinder des Kindergartens „Pusteblume“ das Programm. Ihre drei Liedbeiträge, die von der Kindergartenleiterin Dagmar Lohr auf der Gitarre begleitet wurden, zogen das Publikum in den Bann. So brachte das Mitsinglied „Rackedickeduckedickedackedickedass“ gleich alle Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln. Auch Gotthard Debelius aus Neidhartshausen in der Rhön hatte ein Instrument dabei, das zur Stimmung passte. Mit seiner Drehorgel spielte er Weihnachtslieder, zu denen kräftig mitgesungen wurde. Das schaffte auch die Mundharmonikagruppe aus Dreihausen, die nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken das Programm fortsetzte.

Musikalischer Höhepunkt war der „singende Postbote“ Gerhard Fay. Für rund eine Stunde nahm der aus Pohlheim stammende Tenor das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Weihnachtszeit. Mitgenommen wurden die Seniorinnen und Senioren auch auf eine ganz andere Reise: in die dörfliche Geschichte. Willi Schmidt aus Wittelsberg ließ in einer Art Selbstgespräch das Leben eines Knechtes Revue passieren. Im Stück „Off em Eschbam“ blickte er auf die Tradition des Kartoffellesens oder das Einkochen von Rotkraut. Der Nikolaus brachte Präsente für alle.

von Martina Becker

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