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Der Abschied rührt dann doch zu Tränen

Weimarer Jugendfeuerwehren Der Abschied rührt dann doch zu Tränen

Ein Rother Duo führt den Wehrnachwuchs aus Weimar: Steffen Kütt wurde zum neuen Gemeindejugendfeuerwehrwart gewählt, Thorben Meier zu seinem Stellvertreter.

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Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann (von links), Jasmin Lichtenberg, Gemeindejugendfeuerwehrwart Steffen Kütt, Christoph Haupt, der stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart Thorben Meier, Dominick Haupt, Juliane Bierau, Kreisjugendfeuerwehrwartin K

Quelle: Manfred Schubert

Argenstein. Am Schluss des Berichts, den Corinna Wenz den 50 Teilnehmern der Jahreshauptversammlung der Gemeindejugendfeuerwehr Weimar im DGH vortrug, standen ihr die Tränen in den Augen und sie musste erst einmal schlucken, um zu Ende sprechen zu können.

In den vier Jahren seit ihrer Wahl zur Gemeindejugendfeuerwehrwartin ist ihr die Arbeit mit und für die Kinder und Jugendlichen offensichtlich ans Herz gewachsen und der beruflich bedingte Abschied ein Jahr vor dem offiziellen Ende der Amtszeit fiel ihr nicht leicht.

"Ich habe es sehr gerne gemacht, wenn ich nicht noch eine Ausbildung machen würde, wäre ich weiter im Amt geblieben", erklärte sie mit Bedauern. "Corinna Wenz war sehr innig mit der Jugendfeuerwehr verbunden", betonte Bürgermeister Peter Eidam, der ihr ebenso wie der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Kurt Barth, und Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann für ihre Tätigkeit dankten.

Die Jugendwarte und Jugendsprecher der neun Jugendfeuerwehren der Gemeinde wählten den bisherigen Stellvertreter von Corinna Wenz, den Rother Jugendwart Steffen Kütt, einstimmig zum neuen Gemeindejugendfeuerwehrwart. Seinen Stellvertreter, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde, kennt er bereits gut, denn Thorben Meier ist auch stellvertretender Jugendfeuerwehrwart in Roth.

Wie Corinna Wenz vortrug, gehörten den Jugendfeuerwehren Ende 2010 107 Mitglieder an, Ende 2011 waren es zehn weniger, 67 Jungen und 30 Mädchen, unter anderem, weil fünf in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten.

Im vergangenen Jahr wurden 632 Stunden an feuerwehrtechnischer Ausbildung gehalten und 369 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Die Jugendfeuerwehren beteiligten sich im März am Frühjahrsputz in der Gemeinde, im Mai wurde der Gemeindepokal in Allna ausgetragen, den Argenstein vor Oberweimar gewann. Diese beiden Mannschaften nahmen dann am Bundeswettkampf in Lohra teil. Im August gab es eine Tagesfahrt in den Movie-Park sowie eine Mitgliederwerbeaktion an der Gesamtschule Niederwalgern. Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann betonte, dass beim Gemeindepokal sehr beachtliche Leistungen gezeigt worden seien und freute sich, dass 16 Mitglieder die Jugendflamme Stufe 1 bestanden.

von Manfred Schubert

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